Verivox Studie: Neues Gesetz – Jeder Zweite nutzt einfacheren Internetwechsel

morgenpost.de: Seit rund einem Jahr ist der Wechsel von Telekommunikations- und Internetverträgen einfacher geworden. Viele Verbraucher nutzen das.

Viele Verbraucher machen von dem vereinfachten Kündigungsrecht beim Internetwechsel Gebrauch. Das geht aus einer Umfrage der INNOFACT AG im Auftrag des Vergleichsportals Verivox hervor, die unserer Redaktion vorliegt.

Demnach gaben 48,3 Prozent der Befragten an, dass sie die monatliche Kündigungsmöglichkeit bewusst genutzt hätten, um schneller aus ihrem Vertrag herauszukommen. 56,5 Prozent gaben an, dass sie von den Änderungen des Telekommunikationsgesetzes im Dezember 2021 gehört hätten.

Gesetz ermöglicht Internetwechsel nach einmonatiger Kündigungsfrist

Je höher das Einkommen und das Alter, desto mehr Verbraucher hatten laut der Umfrage Kenntnis von dem neuen Gesetz. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern. Während 63,2 Prozent der Männer das neue Kündigungsrecht kannten, waren es bei den Frauen nur 50,3 Prozent. Insgesamt gaben 51,6 Prozent der Befragten an, in den vergangenen beiden Jahren ihren Internetanschluss gewechselt zu haben.

Die Novelle des Telekommunikationsgesetzes war am 1. Dezember 2021 in Kraft getreten. Seitdem ist es Verbrauchern möglich, ihren Vertrag mit einmonatiger Frist zu kündigen, wenn sich dieser nach Ablauf der Laufzeit automatisch verlängert hatte.

Verivox sieht noch keinen „Wechsel-Boom“

Von einem „Wechsel-Boom“ könne allerdings noch keine Rede sein, sagte Jens-Uwe Theumer, verantwortlich für den Bereich Telekommunikation bei Verivox. Gerade einmal 52 Prozent der Befragten hatten in der Umfrage angegeben, seit dem Jahr 2020 mindestens einmal ihren Internetanbieter gewechselt zu haben. Für die Umfrage hatte INNOFACT Ende November 2022 1037 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ gewichtet.

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AutoScout24 Studie: Deutschland macht den E-Auto-Winter-Wissenscheck

presseportal.de: Der Winter ist in Deutschland angekommen und mit ihm Eis, Schnee und Glätte auf den Straßen. Aber das ist kein Problem, denn wir sind ja vorbereitet. Seit Jahren wissen wir, was zu tun ist, um unseren Diesel oder Benziner fit durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Doch Moment: Wie sieht es mit den vielen E-Autos aus, die mittlerweile unterwegs sind? Wie fit sind die Deutschen, wenn es darum geht, einen Stromer auf Minustemperaturen vorzubereiten? Das wollte AutoScout24 in Erfahrung bringen und hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage den E-Auto-Winter-Wissenscheck mit Autohalter*innen durchgeführt. Demnach ist jede*r Dritte der Ansicht, man müsse möglichst vor dem ersten Schneefall noch die Zündkerzen eines E-Autos tauschen, um gut durch den Winter zu kommen. Knapp jede*r Vierte glaubt, durch die niedrigen Temperaturen gewönnen Stromer an Reichweite hinzu. Und jede*r Zweite würde ein im Schnee steckengebliebenes Elektroauto kurzerhand zur nächsten Werkstatt schleppen lassen – nicht wissend, dass dies den Antrieb schädigen kann.

Um den Wissensstand der Autofahrer*innen abzufragen, hat AutoScout24 insgesamt zehn Aussagen zum Thema „Wintercheck bei E-Autos“ aufgestellt und die Teilnehmenden gebeten, diese als richtig oder falsch zu bewerten. Hierbei entsprachen fünf der vorgegebenen Aussagen den Tatsachen, fünf Aussagen waren falsch. Für die Umfrage haben AutoScout24 und das Marktforschungsinstitut INNOFACT eine repräsentative Stichprobe von 1.024 Autohalter*innen in Deutschland befragt. Die Befragung ist damit repräsentativ für die Autohalter*innen in Deutschland.

Alles eine Frage der Reichweite

Reichweite ist bekanntlich ein viel diskutiertes Thema bei Elektrofahrzeugen. Jede*r Interessierte muss sich noch vor dem Kauf die Frage stellen: Welche Strecke bewältigt die Batterie des Fahrzeugs? Und reicht die Leistung aus, um mich zur Arbeit und wieder zurückzubringen? Hierbei lohnt es sich, diese Rechnung sowohl für sommerliche als auch für winterliche Temperaturen aufzustellen. Denn bei Kälte müssen E-Autofahrende mit einem Reichweitenverlust rechnen, der auf der Kurzstrecke im Worst Case bis zu 50 Prozent betragen kann. Zwar ist diese Tatsache 70 Prozent der deutschen Autofahrer*innen bewusst, 30 Prozent bewerten diesen Zusammenhang hingegen als falsch. Fast jede*r Vierte (23 Prozent) stimmt zudem dieser These zu: „E-Autos haben im Winter eine um bis zu 30 Prozent höhere Reichweite, weil durch die kalten Temperaturen weniger Energie zur Kühlung der Batterie aufgewendet werden muss.“

Sich Abschleppen lassen – auch das will gelernt sein

Was also tun, wenn ich fälschlicherweise glaube, mit meinem E-Auto bei Kälte weiter fahren zu können als im Sommer und mit diesem Wissen und einer leeren Batterie auf einer verlassenen Landstraße strande? Abschleppen bis zur nächsten Werkstatt natürlich – mit 54 Prozent sieht die Mehrheit der Befragten hierbei kein Problem. Doch Vorsicht: Beim Abschleppen drehen sich die Räder des Fahrzeugs, was bei elektrischen Modellen unkontrolliert Strom erzeugen und den Antrieb schädigen kann. Aus diesem Grund untersagen die meisten Hersteller das Abschleppen ihrer E-Autos auf den eigenen Rädern. Möglich ist also nur der Transport auf der Ladefläche eines Lkw oder eines Anhängers. Nur 46 Prozent setzen hier einen grünen Haken.

Starthilfe: Nehmen ist seliger denn Geben

Anders sieht es aus, wenn der Stromer morgens nicht anspringt. Das kann daran liegen, dass die Starterbatterie leer ist – was im Winter eine der häufigsten Pannenursachen bei E-Autos ist. In diesem Fall kann jedes beliebige Auto – auch ein Diesel oder ein Benziner – dem E-Auto Starthilfe geben. Springt am nächsten Morgen allerdings der Benziner des Nachbarn nicht an, sollte man als E-Autofahrender eher zurückhaltend sein, Starthilfe anzubieten. Der Grund: Elektroautos haben in der Regel keine Lichtmaschine, die bei der Starthilfe nachregeln kann. Wie der E-Auto-Winter-Wissenscheck zeigt, sind sich nur 38 Prozent der Fahrenden dieses Zusammenhangs bewusst – ein eher maues Ergebnis.

Mal so richtig Einheizen – aber bitte nicht mit Zündkerzen

Aufgrund der sensiblen Batterie beugt man als E-Auto-Enthusiast am besten vor, um im Winter gut durch den Tag zu kommen. Jede*r Dritte (33 Prozent) empfiehlt in diesem Zusammenhang, bei der Winter-Inspektion die Zündkerzen des E-Autos reinigen oder austauschen zu lassen. Das Vorhaben dürfte beim Mechaniker zu Erheiterung führen – E-Autos haben keine Zündkerzen. Fast ebenso viele Befragte (30 Prozent) stimmen dieser These zu: „Um Kältephasen gut zu überstehen und während der Fahrt Energie zu sparen, empfiehlt es sich, das E-Auto fünf Minuten vor Fahrtbeginn einzuschalten: So lässt sich die Abwärme des Motors optimal zum Heizen nutzen.“ Anders als bei einem Verbrennungsmotor wird beim Elektroauto allerdings keine Abwärme erzeugt. Und Energie spart man auf diese Art auch nicht, denn die komplette Energie für die Wärme im Auto muss aus der Antriebsbatterie entnommen werden.

Dennoch kann Vorheizen eine gute Idee sein – dann nämlich, wenn man das mittels Standheizung noch am Stromnetz erledigt. Auf diese Weise erspart man sich oft das Eiskratzen und schont die Akkulaufzeit während der Fahrt. Diesen Zusammenhang sieht im Winter-Wissenscheck allerdings nur jede*r Zweite (50 Prozent). Auch hier ist die Bewertung des allgemeinen Kenntnisstands deshalb: Ausbaufähig.

Warum der Blitz nicht zweimal in dasselbe E-Auto einschlägt

Bei einigen Aussagen punktet E-Auto-Deutschland dann doch – zugegeben, es sind nicht die kompliziertesten. So sind sich 81 Prozent vollkommen zurecht sicher, dass es bei Matsch und Schnee auch bei E-Autos Winter- oder zumindest Allwetterreifen braucht. Auch mit der Aussage, dass aufgrund des Elektroantriebs eine höhere Wahrscheinlichkeit bestehe, dass ein Blitz in das Fahrzeug einschlägt, lassen sich 81 Prozent der Befragten nicht aufs Glatteis führen.

Für 24 Prozent der Autofahrenden klärt sich durch die Verbreitung von E-Autos das lange ungelüftete Rätsel, warum eigentlich immer weniger Salz auf Deutschlands Straßen gestreut wird. Natürlich: Es schadet den Akkus der E-Autos, die größtenteils unter den Fahrzeugen verbaut sind, und kann zu irreparablen Schäden führen. Aus ihrer Sicht streuen die Gemeinden deshalb auch nicht mehr mit Salz, sie wollen schließlich die CO2-neutralen Fahrzeuge schonen. Die gute Nachricht: Zwei Drittel (76 Prozent) der Autofahrenden wissen, dass das Quatsch ist und dass auf Salz zum Streuen aus Gründen des Umweltschutzes weitestgehend verzichtet wird.

Quelle: www.autoscout24.de / INNOFACT; Basis: repräsentative Stichprobe von insgesamt 1.024 Autohaltern und Autohalterinnen zwischen 18 und 65 Jahren; Befragungszeitraum: 25. bis 27. September 2023; Mehrfachnennungen teilweise möglich.

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dti Studie: Tiefkühlpizza statt Italiener?

bds-bayern.de: Die geplante Mehrwertsteuererhöhung für Speisen werden viele Gastronomie-Betriebe nicht überleben. Der Bund der Selbstständigen (BDS) fordert deshalb: Steuersatz von 7% beibehalten, Umsatzsteuerrecht vereinheitlichen und die Bürokratie abbauen, um Steuergelder einzusparen.

Der Effekt der Mehrwertsteuer-Erhöhung für Speisen auf 19 % wird nicht nur für die Gastronomiebranche verheerend sein, sondern unsere gesamte Wirtschaft schwächen – bis zu 15.000 Betriebe stehen vor dem aus: Restaurants, die schließen, zahlen keine Steuern. Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz verlieren, ebenfalls nicht – vielmehr belasten sie den Sozialetat des Staates.

Ohne Lokale, Kneipen und Cafés locken unsere Innenstädte keine Konsumenten an. Der Einzelhandel verliert Laufkundschaft, Läden müssen schließen, Gebäude stehen leer, Innenstädte veröden. Auch der Tourismussektor leidet darunter. Der tatsächliche wirtschaftliche Schaden wird die erhofften Steuermehreinnahmen mutmaßlich um ein Vielfaches übertreffen.

Klima der Unsicherheit hemmt Investitionsentscheidungen

Die Präsidentin des BDS Bayern, Gabriele Sehorz bemängelt die Planungsunsicherheit für die Betriebe: „Olaf Scholz hatte – noch als Kanzlerkandidat – das Versprechen gegeben, die 7 %-Regelung für Speisen in der Gastronomie beizubehalten. Was gestern gesagt wurde, muss auch morgen noch gelten. Politik muss verlässlich sein!“

Unzufriedenheit auch bei den Konsumenten

Aber nicht nur in Unternehmerkreisen wird Kritik laut. Die Angelegenheit betrifft unsere gesamte Gesellschaft und auch bei den Konsumenten ist die Unzufriedenheit vorprogrammiert: Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts (DTI) drohen 2024 weitere Umsatzrückgänge in der Gastronomie. Ca. 1000 Bundesbürger wurden Mitte Oktober gefragt, wie oft sie noch essen gehen würden, wenn es aufgrund einer Anhebung der Mehrwertsteuer zu einer weiteren Preiserhöhung in der Gastronomie kommt.

Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte würde ihr Ausgehverhalten anpassen und noch stärker als bisher schon auf Gastronomiebesuche verzichten. Und das gilt sowohl für klassische Restaurants und Fast-Food-Ketten als auch für die Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzgastronomie mit Kantinen und Mensen.

Die Krise als Chance sehen, Regelungen vereinheitlichen und Bürokratie abbauen   

Der Hauptgeschäftsführer des BDS Bayern, Michael Forster bekräftigt: „Wenn wir uns ehrlich machen, braucht es keine Erhöhung der Mehrwertsteuer, sondern eher eine Erweiterung der reduzierten Mehrwertsteuer auch auf Getränke, um das derzeitige gastronomische Angebot zu erhalten. In Anbetracht der schon beschlossenen Rückkehr zu den 19 % ist die Hoffnung auf eine Steuersenkung natürlich illusorisch, auch wenn sie absolut richtig ist. Es bleibt die Hoffnung, dass man sich zumindest auf den heutigen Status quo verständigt und somit ein Beben in der Hotel–und Gastrobranche verhindert.“

Mit der sterbenden Gastronomie bricht ein weiteres Stück sozialer Kitt in unserer Gesellschaft weg: Orte, an denen Menschen sich ungezwungen treffen und miteinander in Verbindung treten können.

Der Bund der Selbstständigen fordert daher, den Mehrwertsteuersatz zu vereinheitlichen und abzusenken. Unterschiedliche Steuersätze auf To-Go und Essen im Lokal sind ein erheblicher Abrechnungsaufwand. Die Gastronomie-Branche würde man durch einfachere Abläufe und Mehreinnahmen stärken, Arbeitsplätze sichern beziehungsweise neue schaffen, den Konsum fördern und Steuereinnahmen generieren.

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Gelbe Seiten Studie: Die Suche nach dem richtigen Arzt oder Ärztin ist für Patient*innen ein zentrales Element zum Schutz ihrer Gesundheit.

ad-hoc-news.de: Wieso Ärzt*innen stark von Gelbe Seiten profitieren. Branchenverzeichnisse wie Gelbe Seiten stellen dabei für Verbraucher*innen eine vertrauenswürdige Quelle dar, um nicht nur den richtigen Arzt oder Ärztin zu finden, sondern dort auch schnell und einfach einen Termin zu vereinbaren. Eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag von Gelbe Seiten hat nun abermals ergeben, dass Ärzt*innen auf dem beliebten Branchenverzeichnis ganz besonders oft gesucht werden.

Demnach galten von den mehreren 100 Millionen Suchvorgängen auf der Plattform Gelbe Seiten innerhalb der vergangenen zwölf Monate 31 Prozent einem Arzt oder einem anderen Vertreter eines Heilberufes. Insgesamt haben der GfK-Befragung zufolge im vergangenen Jahr 15,6 Millionen Deutsche Gelbe Seiten zu Recherchezwecken genutzt, das entspricht unter der deutschen Bevölkerung im Alter von mindestens 16 Jahren einem Anteil von 25,2 Prozent.

Gelbe Seiten: Seriöse und regionale Informationsquelle

Dass die Deutschen weiterhin stark auf das Angebot von Gelbe Seiten setzen, um nach einem Arzt, Ärztin oder auch nach Handwerkern, Anwält*innen und anderen Dienstleistern zu suchen, hat gute Gründe: So schätzen 94 Prozent aller Befragten, die in den vergangenen zwölf Monaten das Portal genutzt haben, Gelbe Seiten vor allem als seriöse Informationsquelle.

Aber auch die regionale Nähe des Angebots, die unter anderem durch das lange und enge Verhältnis der dort verzeichneten Betriebe zu den Partnerverlagen von Gelbe Seiten zustande kommt, ist ein Argument für Nutzer*innen, auf die bekannte Plattform zuzugreifen; 90 Prozent der Teilnehmer*innen an der Studie gaben dieses Motiv an. Neun von zehn Befragten sagten zudem, das zentrale Kriterium zur Nutzung von Gelbe Seiten sei, dass es sich hier um eine wichtige Informationsquelle für die Suche von Produkten und Dienstleistungen in der eigenen Region handele. Auch die übersichtliche Gestaltung der Seite wird positiv eingeschätzt (89 Prozent).

Ärzte profitieren von hohem Bekanntheitsgrad von Gelbe Seiten

„Die Suche nach Ärzt*innen ist für Menschen elementar. Umso wichtiger ist ein verlässlicher Ort, an dem Patient*innen den richtigen Ansprechpartner für die Vorsorge oder die Behandlung von Krankheiten finden können. Gelbe Seiten ist seit Jahrzehnten dieser Ort, der seinen Nutzer*innen einen kurzen, effizienten Weg zum richtigen Arzt oder Ärztin verspricht“, sagt Dirk Schulte, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft. Die Studie belege abermals eindrucksvoll, dass es sich für Ärzt*innen lohne, sich auf Gelbe Seiten professionell zu präsentieren. Umgekehrt könnten sich Patient*innen darauf verlassen, hier effizient und vertrauensvoll mit den wichtigsten Informationen und Kontakten versorgt zu werden. Dabei profitieren Ärzt*innen von der nach wie vor überwältigenden Bekanntheit von Gelbe Seiten. 86,3 Prozent aller Männer und Frauen im Alter von mindestens 16 Jahren gaben an, die Plattform zu kennen. Neben Ärzt*innen mit 31 Prozent profitierten davon am meisten Handwerker (18 Prozent) und Restaurants (17 Prozent).

Hinter Gelbe Seiten stecken für Betriebe lukrative Aufträge

Hinter den Suchen auf Gelbe Seiten stecken für die dort verzeichneten Unternehmen und Dienstleister nicht nur direkte Kontakte zu Kund*innen und Patient*innen, sondern auch vielfältige Aufträge. Der GfK-Befragung zufolge haben von den Verbraucher*innen, die Gelbe Seiten innerhalb der vergangenen zwölf Monate genutzt haben, über 50% tatsächlich Kontakt zu einem Arzt, Händler, Handwerker oder einem anderen Dienstleister aufgenommen. In 75 Prozent der Kontaktaufnahmen dieser Fälle führten diese Versuche zum Erfolg. Dabei wurden im Durchschnitt 835 Euro ausgegeben – und damit signifikant mehr als bei einer Google-Suche, die lediglich Käufe im Wert von 306 Euro in Schnitt nach sich zogen.

Besonders interessant für Unternehmen und Dienstleister ist die Zahl der Neukund*innen, die sie mithilfe von Gelbe Seiten gewinnen können; fast 70 Prozent der Nutzer, die nach einer Anfrage auf der Plattform etwas gekauft haben, waren der Studie zufolge Neukunden.

Terminbuchungsservice stößt auf Zufriedenheit und Interesse

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Plattformen der zentrale Ort als Schnittstelle zwischen Angebot und Nachfrage sind. Über Gelbe Seiten gelingt es, Patient*innen zu den besten Ärzt*innen und Kund*innen zu den besten Anbietern zu bringen“, sagt Dirk Schulte. Der Anteil der Anfragen über Computer oder mobile Endgeräte wachse dabei stetig an und wird somit immer wichtiger. „Deshalb werden wir auch in Zukunft in Qualität, Effizienz und Nutzerfreundlichkeit unserer Services investieren. Die Kontaktaufnahme zu Unternehmen über Gelbe Seiten ist schon heute dank der Einfachheit und der besonderen Services ein Erlebnis“, so Schulte weiter.

Das hat im Falle der Suche nach Ärzt*innen auch mit dem Terminbuchungsservice zu tun, bei dem sich Nutzer*innen mithilfe von Gelbe Seiten unkompliziert und schnell einen Termin bei einem Arzt buchen, ihn aber auch online absagen oder verschieben können. Einer Befragung des Marktforschungsunternehmens INNOFACT zufolge zeigt sich unter den Ärzt*innen, die das Tool bereits einsetzen, eine hohe Zufriedenheit damit, weshalb viele weitere Praxen bereits darüber nachdenken, das Tool in der nächsten Zeit zu implementieren.

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Verivox Studie: Hohe Zinsen – Klarna und Paypal bitten bei Ratenkauf ordentlich zur Kasse

merkur.de: Wer nicht sofort zahlen will, hat bei Zahlungsdiensten wie Klarna oder Paypal die Möglichkeit des Ratenkaufs. Die Hürden sind geringer als bei anderen Anbietern – was jedoch Gefahren birgt.

Während der „Black Week“ sind viele Schnäppchenjäger auf der Suche nach guten Angeboten – wer nicht aufpasst, zahlt aber am Ende doch mehr als gedacht. Schuld sind Ratenkreditkäufe bei Zahlungsdiensten wie Klarna oder Paypal. Verbraucher haben laut einer aktuellen Verivox-Analyse je nach Anbieter deutlich höhere Zinskosten als bei einem normalen Bankkredit.

Hohe Zinsen bei Ratenkauf über Klarna und Paypal

Zinsen in Höhe von 13,60 Prozent verlangte Klarna bei einem Testkauf von Verivox für eine Ratenfinanzierung mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Das gekaufte Notebook im Wert von 2.236 Euro kostete mit Zinsen am Ende 309 Euro mehr. Bei einer Sofagarnitur im Wert von 4.999 Euro waren es am Ende sogar 690 Euro, die zusätzlich gezahlt wurden. Etwas günstiger ist da Paypal mit Zinsen in Höhe von 10,99 Prozent – hier kostete das Notebook am Ende 251 Euro mehr. Bei der Sofagarnitur waren es am Ende 561 Euro Mehrkosten durch Zinsen.

„Mit wenigen Klicks lassen sich eigene Konsumwünsche direkt von der Couch aus per Raten bezahlen. Das ist zwar einfach und bequem, aber unterm Strich teuer“, sagt Verivox-Experte Oliver Maier dazu. „Wer die benötigte Summe mit einem herkömmlichen Ratenkredit finanziert, zahlt deutlich weniger Zinsen.“

Wer im Oktober einen Ratenkredit über das Vergleichsportal getätigt hat, hätte durchschnittlich nur 7,19 Prozent Zinsen gezahlt. Im Falle des Notebooks summieren sich die Zinskosten damit auf 166 Euro, was im Vergleich zu Klarna eine Ersparnis von 46,3 Prozent und im Vergleich zu Paypal eine Ersparnis von 34 Prozent ausmacht.

„Buy now, pay later“: Bei Ratenkrediten von Klarna und Paypal verlieren Käufer schneller den Überblick

Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INNOFACT im August 2023 im Auftrag von Verivox ergeben hat, nutzen knapp ein Viertel der Befragten die Buy-now-pay-later-Bezahlmethode, die Klarna und Paypalanbieten. „Buy now, pay later“ heißt so viel wie „Kaufe jetzt, zahle später“. Bei dieser Option bekommen Kunden entweder nach einer Frist von 14 bis 30 Tagen den Betrag von ihrem Konto abgebucht – das sogenannte Rechnungsmodell, wie die Verbraucherzentrale erklärt – oder sie schließen einen Darlehensvertrag mit dem Zahlungsdienstleister ab, bei dem die Rückzahlung über einen Zeitraum von bis zu 48 Monaten in Raten vorgenommen wird. Bei diesem „Ratenzahlungsmodell“ verschwimmen für Kunden laut Verbraucherzentrale jedoch immer mehr die Grenzen zwischen Rechnungskauf und Ratenfinanzierung. Denn: Die Hürden sind viel geringer, da kein Kreditantrag benötigt wird. Neu ist zusätzlich, dass auch geringere Beträge als zuvor in Raten abgezahlt werden können.

Das bestätigt auch die Schufa in einem aktuellen Risiko- und Kreditkompass: 42 Prozent aller neu abgeschlossenen Ratenkredite seien mittlerweile Kleinkredit in einem Bereich von unter 1.000 Euro. „Viele Konsumenten sind sich nicht bewusst, dass auch Kleinstfinanzierungen über Zahlungsdienstleister wie Klarna und Paypal grundsätzlich einen Kredit darstellen und in der Schufa vermerkt werden“, sagt Oliver Maier. „Viele Banken schätzen Kreditinteressierte mit mehreren monatlichen Ratenabbuchungen als weniger kreditwürdig ein. Dadurch haben es Betroffene umso schwerer, bei einem späteren Finanzierungswunsch noch einen Kredit zu erhalten.“ Wer mehrere Finanzierungen gleichzeitig laufen habe, solle dem Experten zufolge alles in einem einzigen günstigen Ratenkredit zusammenfassen. So könnten Zinsen gespart werden und zugleich die Ausgaben besser im Blick behalten werden.

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