AutoScout24 Studie: Für zwei Drittel der deutschen Autofahrenden kommt mittlerweile ein Camping-Urlaub in Frage

presseportal.de: Camping wird bei den deutschen Autofahrerinnen und Autofahrern immer beliebter: Knapp zwei Drittel können es sich mittlerweile vorstellen, ihren Urlaub im Wohnmobil, Camper-Van oder auch im Dachzelt zu verbringen. Vor allem bei den unter 40-Jährigen steht Camping hoch im Kurs: Für drei von vier in dieser Altersgruppe kommt Camping mittlerweile infrage. Das sind Ergebnisse einer aktuellen und repräsentativen Umfrage von AutoScout24 und INNOFACT unter 1.003 Autohalterinnen und Autohaltern in Deutschland. AutoScout24 wollte in der Umfrage auch wissen, bei welcher Art von Camping die deutschen Autofahrenden sich am ehesten sehen. Am beliebtesten: „Der Flexible“, der in einem klassischen Wohnmobil von Campingplatz zu Campingplatz fährt. Aber auch Luxus-, Retro- und Abenteuer-Camping stehen hoch im Kurs.

Camping lag schon vor der Corona-Krise stark im Trend, durch die Pandemie hat das Thema einen weiteren Schub bekommen. So können sich 62 Prozent der Befragten einen Camping-Trip vorstellen, nur für 38 Prozent kommt ein solcher nicht infrage. Interessant ist, dass die Begeisterung mit dem Alter nachlässt: So haben 77 Prozent der unter 30-Jährigen und 75 Prozent in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahre Lust aufs Campen. Doch während die Euphorie für Zelt, Wohnmobil & Co. bei den 40 bis 49 Jahre alten Befragten noch bei 64 Prozent liegt, können sich die über 50-Jährigen nur noch zu 49 Prozent vorstellen, ihren nächsten Urlaub auf dem Campingplatz zu verbringen.

Mit dem Wohnmobil von Campingplatz zu Campingplatz

So beliebt das Campen in Deutschland geworden ist – so unterschiedlich ist es auch. AutoScout24 wollte deshalb von den Befragten wissen, welchem Camping-Typen sie entsprechen. Die Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer konnten sich hierbei jeweils in eine von zehn verschiedenen Kategorien einsortieren. Am beliebtesten ist demnach „der/die Flexible“: 20 Prozent träumen davon, mit einem Wohnmobil von Campingplatz zu Campingplatz zu reisen. Aber auch „der Klassiker“ steht hoch im Kurs: 12 Prozent können sich ihre Ferien im Wohnwagen auf nur einem Campingplatz vorstellen. Platz drei belegt „der/die Spontane“: 6 Prozent würden ganz bescheiden einen Kombi nutzen, in dem man auch übernachten kann. Am unpopulärsten ist das Campen im einem Dachzelt auf dem eigenen Pkw und das Reisen mit Rucksack und Zelt per Anhalter (jeweils 2 Prozent).

Das sind Deutschlands Camper-Typen

Frage: Ob mit Zelt, Bus oder Luxus-Liner: Camping wird immer beliebter und ist doch so unterschiedlich. Kommt Camping auch für Sie in Frage? Und wenn ja: Welcher Camping-Typ sind Sie wohl am ehesten?

  1. Der Flexible: Ich nutze ein klassisches Wohnmobil und fahre von Campingplatz zu Campingplatz (20 Prozent)
  2. Der Klassiker: Ich stelle mich in den Ferien mit dem Wohnwagen fest auf einen schönen Campingplatz (12 Prozent)
  3. Der Spontane: Ich nutze einen Kombi, in dem man problemlos schlafen kann (6 Prozent)
  4. Der Luxus-Fan: Ich verreise mit einem Luxus-Liner, der allen Komfort bis hin zu einer Garage für ein kleines, zusätzliches Auto bietet (Bsp. Morelo, Concorde, etc.) (5 Prozent)
  5. Der Häuslebauer: Ich errichte für mich und meine Familie ein Hauszelt auf einem festen Campingplatz (5 Prozent)
  6. Der Retro-Camper: Ich bin mit einem umgebauten Bulli unterwegs (4 Prozent)
  7. Der Van-Lifer: Ich baue mir einen Kastenwagen (Bsp. Fiat Ducato, VW Crafter, Mercedes Sprinter) als mobilen Zweit- oder sogar Erstwohnsitz um (3 Prozent)
  8. Der Abenteurer: Ich rüste mir einen Geländewagen zum Camper um und durchquere damit Berglandschaften und Wüsten (3 Prozent)
  9. Der Unabhängige: Ich installiere ein Dachzelt auf meinen PKW und campe spontan, wo immer es mir passt (2 Prozent)
  10. Der Tramp: Ich packe mir ein Zelt in den Rucksack und bin per Anhalter, mit Bus und Bahn oder zu Fuß unterwegs (2 Prozent)

Quelle: www.autoscout24.de / INNOFACT; Basis: repräsentative Stichprobe von 1.003 Autohaltern zwischen 18 und 65 Jahren; Befragungszeitraum: 13. – 15. Mai 2022.

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