Tracking heißt, den Puls einer Marke zu fühlen – Interview mit Christian Thunig und Tomislav Djoja auf marktforschung.de

30. Apr 2019

Christian Thunig und Tomislav Djoja sind am 15. Mai im Webinarraum von marktforschung.de mit einem Thema präsent, bei dem sich kein Unternehmen mehr wegducken kann. Ohne ein effizientes Tracking ist eine Online-Marktforschung überhaupt nicht möglich, sagen der Managing Partner und der Unit Director bei INNOFACT. Im Interview verraten sie vorab, auf was es beim Tracking ankommt.

marktforschung.de: Herr Thunig, zunächst einmal möchte ich Sie bitten, uns ein schönes Beispiel zu nennen, warum Online-Marktforschung ohne Tracking nicht geht. Was passiert beim Tracking ganz genau?

Christian Thunig:  Tracking heißt nichts anderes, als dass ich regelmäßig den Puls zum Beispiel einer Marke fühle, denn nur über die Messung von Veränderungen können Markenverantwortliche Maßnahmen ableiten. Wir tracken ja heute auch unsere Gesundheit über Fitness-Tracker und Smartwatches. Wir sind in einem Zeitalter der permanenten Messung von Gesellschaft und Wirtschaft und der permanenten Optimierung. Dem können sich Unternehmen nicht mehr entziehen.

marktforschung.de: Im Webinar am 15. Mai geht es insbesondere um Trackingstudien. Was unterscheiden diese Messungen von Offline -Befragungen?

Tomislav Djoja: Grundsätzlich ist Tracking erst einmal unabhängig von der Methode. Wichtig ist nur, dass man über die Zeit hinweg bei einer Erhebungsmethode bleibt bzw. Änderungen am Testdesign nur sehr behutsam vornimmt. Online hat dabei auf jeden Fall den Vorteil, dass es schnell und in einer guten Kosteneffizienz darstellbar ist.

marktforschung.de: Sie sprechen im Webinar über die Dos und Don’ts bei Trackingstudien, können Sie jetzt schon einige im Interview nennen?

Tomislav Djoja: Da man immer etwas Kontext liefern muss, ist es schwierig den Inhalt der Präsentation schon zu spoilern. Aber ein Tipp vorab: Bei Online-Trackings lohnt sich ein Blick auf den Anteil an Mobile Teilnehmern und deren Antwortverhalten immer. Dazu liefern wir wichtige Insights.

marktforschung.de: Sie erwähnen in der Webinar-Ankündigung den Mittelstand. Warum?

Christian Thunig: Der Mittelstand war bisher häufig noch zurückhaltend, was Marktforschung angeht. Wir merken aber in den letzten Jahren, dass auch hier der Wunsch nach professioneller Messung stärker wird. Insofern wollen wir hier gerade für das Webinar Mittelständler ermutigen, an der Professionalisierungswelle im Marketing teilzuhaben.

marktforschung.de: Online-Tracking ist keine neue Wissenschaft. Gibt es dennoch in diesem Bereich Ansätze und Tools, die wirklich erst in jüngster Zeit Anwendung gefunden oder sich einfach durchgesetzt haben?

Tomislav Djoja: Ja absolut. Relevant sind Live-Dashboards, damit die Kunden noch schnelleren Zugriff auf die Ergebnisse im Unternehmensalltag haben. Gerade in der Darreichung von Ergebnissen gibt es hier eklatante Verbesserungen, die wir unseren Kunden derzeit vermehrt anbieten.

marktforschung.de: Wir sind gespannt! Vielen Dank die Herren für das aufschlussreiche Gespräch!

(Zur Meldung)

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