Telefónica Studie: Mobile ist Online-Banking dicht auf den Fersen

18. Jan 2019

it-zoom.de: Die von Telefónica Deutschland beauftragte und von der INNOFACT AG durchgeführte repräsentative Studie zeigt konkret, dass Mobile Banking mit einer Nutzung von 71 Prozent dem Online-Banking (75 Prozent) dicht auf den Fersen ist. Für die aktuelle Online-Umfrage wurden Ende August 500 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

Hauptgründe der Nutzung von Mobile-Banking-Apps für private Bankangelegenheiten sind für 76 Prozent die zeitliche Flexibilität und für 75 Prozent die Schnelligkeit. Auch örtliche Flexibilität sowie die einfache und bequeme Bedienung zählen zu den Vorteilen. Insgesamt gehört Mobile Banking inzwischen zu den wichtigsten Anforderungen an eine Bank: Neben klassischen Kriterien wie hoher Sicherheit (85 Prozent), Vertrauenswürdigkeit (80 Prozent) und Online-Banking (84 Prozent) sind den Befragten bei ihrer Bank auch ein kostenloses Girokonto (78 Prozent), das einfache Ein- und Auszahlen von Bargeld (62 Prozent bzw. 76 Prozent) und Mobile Banking per App (53 Prozent) wichtig. Die Studie zeigt zudem, dass die Nutzer von Mobile Banking von dessen Vorteilen überzeugt sind: 89 Prozent der Befragten würden Mobile Banking ihren Freunden, Bekannten oder Verwandten weiterempfehlen.

Gehört Mobile Payment die Zukunft?

Während Mobile Banking auf dem Vormarsch ist, steckt Mobile Payment in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Das kontaktlose Bezahlen über das Smartphone nutzen bisher nur 19 Prozent der Befragten. Mit 54 Prozent würde es aber über die Hälfte der Interessenten gerne ausprobieren. Das generelle Interesse ist da, offensichtlich fehlen aber noch die passenden Angebote. Geht es um eine Einschätzung, welches die vorwiegende Bezahlmethode der Zukunft ist, liegt Mobile Payment allerdings vorn. In zehn Jahren sehen die meisten der Befragten mobiles Bezahlen vor der EC-Karte, Bargeld und der Kreditkarte.

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