Targobank Studie: Münsteraner geben am wenigsten für Urlaub aus

03. Aug 2018

www.wn.de: Die Münsteraner sind am sparsamsten, wenn es um ihren Sommerurlaub geht. Das zumindest ergab eine Umfrage in 13 NRW-Städten.

Wenn zu Ferienbeginn der Reiseverkehr rollt, dann rollt auch wieder der Rubel. Denn Sommer und Verreisen gehören für die meisten Menschen in NRW zusammen: Laut einer Umfrage der Targobank in 13 NRW-Städten wollen zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) diesen Sommer für eine Urlaubsreise nutzen und dafür im Durchschnitt 1204 Euro pro Kopf ausgeben.

Zwei Drittel wollen verreisen

In Münster wollen 67 Prozent aller Befragten in diesem Sommer in den Urlaub fahren – 48 Prozent nehmen ihren Jahresurlaub, heißt es in einer Pressemitteilung. Am reisefreudigsten sind die Bonner: 76 Prozent der Befragten aus der Bundesstadt zieht es im Sommer an einen anderen Ort. Danach folgen die Oberhausener (73 Prozent) und auf Rang drei die Düsseldorfer (70 Prozent), vor den Kölnern (68 Prozent). Die wenigsten Urlauber kommen aus Duisburg. Hier wollen nur rund 55 Prozent verreisen

Top-Ziele im In- und Ausland

Top-Reiseziele der Münsteraner sind 2018 Deutschland, Spanien und Kroatien. Im NRW-Durchschnitt werden Deutschland (23 Prozent), Spanien (16 Prozent) und die Türkei (10 Prozent) am häufigsten als Reiseziel genannt. Bei den 18- bis 39-jährigen Urlaubern ist die Türkei mit 19 Prozent sogar am beliebtesten Land vor Spanien und Deutschland.

851 Euro pro Person

Das durchschnittliche Reisebudget der Münsteraner liegt bei 851 Euro – was im Städte-Vergleich den letzten Rang bedeutet. 59 Prozent haben für ihre Reise gespart (NRW-Durchschnitt: 54,1 Prozent), 34 Prozent bezahlen sie aus ihren laufenden Einkünften (NRW: 39,3 Prozent). Die Kölner liegen mit einem Reisebudget von 1415 Euro auf Rang eins, gefolgt von Gelsenkirchen (1341 Euro), Hagen (1334 Euro) und Düsseldorf (1306 Euro).

Im Auftrag der Targobank hat das Meinungsforschungsinstitut INNOFACT im Juli 1349 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren in 13 NRW-Städten online befragt. Die Quotierung pro Stadt ist bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht.

(Zur Meldung)