Stadtwerke Flensburg Studie: Heimspeicher stoßen auf Interesse

10. Apr 2018

energate-messenger.de: 65 Prozent der Deutschen würden einen Stromspeicher in ihrem Haus oder ihrer Wohnung nutzen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Düsseldorfer INNOFACT AG im Auftrag der Stadtwerke Flensburg. Dies sei in Anbetracht der mäßigen Bekanntheit solcher Anlagen ein „Top-Wert“.

Denn der Stromspeicher für zu Hause sei für die meisten Befragten nicht eindeutig definiert. Gar ein Viertel könne „gar nichts“ mit dem Begriff anfangen. Bei den Erwartungen an eine Hausbatterie stand bei den Befragten eine hohe Lebensdauer an erster Stelle (85 %). Diese solle für mindestens zehn Jahre garantiert sein. Direkt dahinter folge die Hoffnung, damit Kosten zu sparen (84 %). Eher unwichtig sei dagegen, den gespeicherten Strom für ein Elektroauto nutzen zu können. Dies führten die Stadtwerke auf den geringen Marktanteil von Elektroautos zurück. Unter dem Strich sei bei den Hauseigentümern die Nutzungsbereitschaft für einen Stromspeicher mit 72 Prozent höher als bei den Mietern (62 %). Keine Unterschiede gebe es diesbezüglich zwischen Haushalten, die monatlich 1.500 Euro oder mehr Einkommen netto zur Verfügung haben.

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