intelliAd Studie: Frustrierte Fußball-Fans shoppen mehr

13. Jul 2018

wuv.de: E-Commerce während der WM – Auch wenn die WM-Bilanz der Deutschen enttäuschend ist, gibt es doch Grund zur Freude. Die Conversion-Raten und die Warenkörbe waren überdurchschnittlich hoch.

Besonders zwei Branchen können sich über vermehrten Zuspruch während der WM-Spiele mit deutsche Beteiligung freuen: Beauty- und Fitnessanbieter. Um die Langeweile zu vertreiben, gingen die User nicht nur parallel zum Shoppen ins Netz und beschäftigten sich mit ihren Mails, sondern kommentierten auch fleißig im Social Web. Das zeigen aktuelle Zahlen, die Intelliad Media bzw. Telefónica Next und Teralytics ausgewertet haben.

Über die Hälfte aller Deutschen (58 Prozent) war während der drei Vorrundenspiele zeitgleich am Second Screen online aktiv. Das sind fast doppelt so viele Befragte wie noch 2016 bei der Fußball-Europameisterschaft. Damals surften nur 30 Prozent parallel zu den Spielen der deutschen Mannschaft im Web. Während die männlichen Fußballfans zeitgleich vor allem E-Mails lasen (54 Prozent), waren die Zuschauerinnen überwiegend in sozialen Netzwerken oder auf WhatsApp & Co (jeweils 58 Prozent) aktiv.

Ein Viertel der Fans stöberte während der Partien online, 15 Prozent kauften im Web sogar ein, so die Angaben der Onlinebefragten von INNOFACT. Zusätzlich analysierte Intelliad die zentralen Parameter für den E-Commerce, wie beispielsweise Conversion Rates, CPCs sowie die Warenkorbwerte und Verkäufe. Das Ergebnis: Während sich die deutschen Fußballer vergeblich mühten, waren die Deutschlandspieltage zumindest kein Reinfall für den Online-Handel. An allen drei Deutschlandspieltagen konnte ein leichter Anstieg der Conversion-Rates sowie höhere Warenkorbwerte verzeichnet werden. Vor allem die Beauty- und Fitnessbranche legte eine gute E-Commerce-Performance hin – und war wegen vergleichsweise niedrigerer CPCs sowie eines erhöhten Branchenanteils an Traffic und Sales das gewinnträchtigste Segment an den Deutschland-Spieltagen der WM-Vorrunde.

Das zeigte sich besonders am Tag des letzten Vorrunden-Spiels: Der Technologiespezialist stellte eine deutlich höhere Conversion Rate fest, einen höheren durchschnittlichen Warenkorb sowie vergleichsweise mehr als eine Verdopplung des Anteils der Beauty- und Fitnessbranche an den analysierten Online-Verkäufen.

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