CarGurus Studie: Singen, fluchen, mitbremsen – haben Sie auch eine dieser Marotten im Auto?

16. Jul 2018

bild.de: Das Auto ist für manch einen fast schon ein Zweitwohnsitz – und der Raum für alle möglichen Angewohnheiten! Entsprechend leben wir auch im Auto unsere Marotten aus. BILD zeigt die typischsten davon! Das Marktforschungsinstitut INNOFACT hat im Auftrag des Portals „CarGurus“ für eine repräsentative Umfrage 1010 Menschen in Deutschland befragt.

Das sind die acht typischsten Spleens beim Autofahren. Erkennen Sie sich darin wieder?

Platz 8: Hilfe. ich werde verfolgt

16 Prozent der Befragten sind schon mal einen Umweg gefahren, weil sie sich von einem anderen Auto verfolgt fühlten – ganz ohne Grund. Besonders jüngere Fahrer unter 30 haben das häufig schon eimal gemacht (38 Prozent), bei den Fahrern über 50 sind es unter zehn Prozent. Heimlich ein anderes Auto verfolgt haben übrigens immerhin schon sechs Prozent der Befragten.

Platz 7: Kennzeichen fotografieren

Besonders im Großstädten geht es in Sachen Parkplätze eng zu – und das führt offenbar zu Misstrauen: Jeder fünfte Autofahrer (21 Prozent) gab an, schon einmal das Nummernschild des benachbarten oder davor oder dahinter stehenden Autos fotografiert zu haben. Schließlich könnte es ja zu einem Parkrempler kommen. Fahrer unter 30 merken sich das Kennzeichen übrigens doppelt so oft wie ältere Fahrer.

Platz 6: Mitbremsen vom Beifahrersitz

Gewohnheit oder Misstrauen? Viele Beifahrer treten bewusst oder bewusst auf ein nicht vorhandenes Bremspedal. Jeder Dritte Deutsche gibt zu, das gemacht zu haben, Frauen sind etwas anfälliger (38 Prozent) als Männer (27 Prozent).

Platz 5: Ruhe bitte

Wenn Konzentration am Steuer gefragt ist, drehen viele Autofahrer die Musik leise. 40 Prozent tun das, wenn sie einparken. Jüngere (63 Prozent) aber deutlich öfter als Ältere (28 Prozent).

Platz 4: Fluchen, wenn es niemand hört

Die Hälfte der Frauen flucht im Auto – von den Männern haben dies nur 38 Prozent zugegeben.

Platz 3: Geheimes Musiktalent

Singen im Auto gehört zu den Klassikern der Auto-Marotten – wo sonst haben wie mal einen Raum, in dem uns sonst niemand hört? Fast jeder zweite Deutsche singt gern zu seinen Lieblingsliedern (46 Prozent), Frauen sind mit 60 Prozent aber doppelt so oft dabei vertreten wie Männer (31 Prozent).

Platz 2: Nur noch dieses eine Lied

Wenn das Lieblingslied im Radio läuft, bleiben zwei Drittel der Autofahrer (63 Prozent) auch gern noch einen Moment im Auto sitzen, obwohl sie schon am Ziel sind – bevor es danach wieder zurück in den Alltag geht.

Platz 1: Aufrunden bitte

Beim Tanken muss bei fast zwei Dritteln der Deutschen eine Null am Ende der Rechnugssumme stehen – auch wenn in Zeiten der Kartenzahlung ja eigentlich kein lästiges Kleingeld mehr zurückkommt. Interessanterweise ist die jüngere Generation da penibler als ältere Fahrer: Drei Viertel der Unter-30-Jährigen achtet auf einen runden Betrag.

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