AutoScout24 Studie: Motorradsaison startet – wer sind Österreichs größte Verkehrssünder?

19. Mrz 2019

ots.at: Sobald es wärmer wird, tobt er wieder: der Kampf zwischen Radlern, Motorradfahrern und Autofahrern auf Österreichs Straßen. Wie Österreichs Zwei- und Vierradfahrer wirklich übereinander denken, und wer aus ihrer Sicht die größten Sünder im Verkehr sind, das hat AutoScout24 in einer aktuellen Umfrage unter 500 Österreicher/innen (INNOFACT AG) erhoben.

Der Frühling naht mit Riesenschritten – zumindest, wenn man nach dem Morgenfrost aufgetaut ist und die frühlingshaften Temperaturen in der Sonne genießt. In Kürze startet damit auch wieder die Motorradsaison, auf Österreichs Straßen wird es dann auch wieder heiß hergehen.

Die größten Sünder sind die Radler, nicht die Motorradfahrer

Allerdings:Die größten Sünder, so meinen die Verkehrsteilnehmer, sind nicht, wie vielfach angenommen, die Motorradfahrer, sondern die „Pedalritter“. 43 Prozent der Befragten halten die Radfahrer für die größten Verkehrssünder im Straßenverkehr. Besonders kritisch gegenüber den Radlern zeigen sich übrigens Motorradfahrer und ältere Befragte über 40 Jahre. Rang zwei der Verkehrssünder belegen erst mit einigem Abstand dahinter die Autofahrer – 17 Prozent der Befragten sehen die PKW-Fahrer mit besonders kritischen Augen. Die Motorradfahrer werden von den Befragten weit weniger negativ beurteilt – nur 10 Prozent sehen sie als die ‚übelsten Sünder‘ auf Österreichs Straßen.

Am gefährlichsten leben die Pedalritter

Und wer lebt am gefährlichsten in Österreichs Straßenverkehr? Hier sind sich die Befragten durchaus einig: 41 Prozent meinen, dass die Radler die gefährdetste Spezies sind. Als am meisten gefährdet beurteilen sich übrigens die Pedalritter selbst (und junge Befragte von 18 bis 29 Jahren). Knapp ein Viertel sieht die Fußgänger als gefährdetste Spezies (23 Prozent), knapp dahinter im Ranking folgen die Motorradfahrer (22 Prozent). Wie die Radler sehen sich übrigens auch die Motorradfahrer selbst als gefährdeter als der Schnitt der Befragten.

Alles von der „Pupperlhutsch´n“bis zum Streetfighter

Auf AutoScout24 werden derzeit bereits knapp 7.000 Zweiräder in ganz Österreich feilgeboten, die meisten davon von Profi-Händlern (rund 5.800).Eine ganze Menge, wenn man mit dem großen Nachbarmarkt Deutschland vergleicht – auf AutoScout24.de werden aktuell rund 32.800Exemplare angeboten. Vom Streetfighter bis zumOldtimer, vom Chopper bis zum Quad, vom Gespann (oder der „Pupperlhutsch´n“, wie die Wiener sagen) bis zur Reiseenduro, vom Trike bis zum Mofa findet sich in der Zweiradkategorie alles, was das Herz des Fans höher schlagen lässt.Aktuell stehen am meisten Fabrikate der Marke Honda (rund 770) und – wie es in Österreich sein muss – KTM-Maschinen (rund 710) zum Verkauf, danach folgen die Marken BMW (rund 630) und Yamaha (rund 615). Für die “Wilden auf ihrer Maschin´“ werden aktuell rund 440 Harleys, Electraglide, Knucklehead, Sportster, Street Rod & Co, angeboten. Für Italo-Fans der Marke Piaggo, Fly, Zip, Typhoon und Co, gibt es rund 110 Exemplare.

Über die Umfrage:

Die INNOFACT AG hat 500 österreichische Autofahrer/innen im Jänner 2019 online dazu bevölkerungsrepräsentativ befragt.

(Zur Meldung)