INNOFACT Studie: Österreicher haben Freude am Renovieren

immo.sn.at: Jeder Zehnte sucht eine renovierungsbedürftige Immobilie. Männer sind in diesem Fall risikoscheuer als Frauen. Ein Drittel würde auch selbst renovieren.

Die Österreicher gestalten gern selbst ihr Zuhause. Jeder Zehnte ist aktuell auf der Suche nach einer renovierungsbedürftigen Immobilie oder plant, sich auf die Suche zu begeben. Zwei Drittel der Gestaltungswilligen würden auch auf der Baustelle wohnen, das geht aus einer INNOFACT-Umfrage hervor.

Beim Gedanken an eine renovierungsbedürftige Immobilie denken viele allerdings auch: „Geschenkt ist noch zu teuer.“ Andere hingegen wittern die Gelegenheit, alles nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Und letztlich ist es natürlich auch ein Preisargument.

Ältere zeigen wenig Interesse an ‚Hinterholz 8‘ – Projekt

Nicht wenige Österreicher scheinen jedenfalls Freude am Renovieren zu haben.
38 Prozent haben zwar noch nie nach einer renovierungsbedürftigen Immobilien Ausschau gehalten, finden die Vorstellung aber schön, eine Wohnung oder ein Haus ganz nach den eigenen Wünschen herzurichten. Als wenig realistisch sehen das weitere neun Prozent. Sie würden zwar sehr gern ein Objekt gemeinsam mit dem oder der Partnerin renovieren, haben aber Angst, dass die Beziehung das nicht überleben würde. Bei den Älteren taucht in dem Zusammenhang womöglich auch die Erinnerung an die österreichische Komödie „Hinterholz 8“ auf. Einer Renovierung gar nichts abgewinnen können 30 Prozent der Österreicher. Der Grund dafür ist unter anderem das damit verbundene Risiko.

Frauen zählen verstärkt zu den Renovierungswilligen

Spannend zu sehen: Männer (32 Prozent) sind eher abgeneigt als Frauen (27 Prozent), selbst Hand anzulegen. Wer sich vorstellen kann, eine Wohnung zu renovieren, würde jedenfalls selbst aktiv werden und auch Freunde und Familie dafür einspannen. Ein Drittel der Renovierungswilligen würde die Immobilie selbst renovieren. Männer (43 Prozent) stimmen hier eher zu als Frauen (27 Prozent). Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Befragten würde sich Hilfe von Freunden und Familie holen. Professionisten kämen bei 43 Prozent der Befragten zum Einsatz.

Wer sich mit einer renovierungsbedürftigen Wohnung anfreunden kann, scheint jedenfalls gute Nerven und eine eher hohe Toleranz zu haben, was das Leben auf einer Baustelle betrifft. Denn zwei Drittel in dieser Gruppe können sich vorstellen, bereits während der Sanierung/Renovierung in die Immobilie einzuziehen und letzte Arbeiten nach dem Einzug zu erledigen. Definitiv ausgeschlossen oder zumindest als außerhalb des Vorstellbaren sehen einen Einzug vor Abschluss der Renovierungsarbeiten nur 16 Prozent derer, die sich den Erwerb einer renovierungsbedürftigen Immobilie vorstellen können.

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