ImmoScout24 Studie: Wohnsituation – Mehrheit der Deutschen sehnt sich nach Veränderung

saechsische.de: Viele Deutsche wollen derzeit ihre eigene Wohnsituation verbessern. Corona und die Lockdown-Erfahrungen befeuern die Wünsche und Sehnsüchte. Das Trendforschungsinstitut INNOFACT hat dazu im Auftrag von ImmoScout24 ein repräsentatives Stimmungsbild erhoben.

Zwei von drei Befragten wollen derzeit ihre Wohnsituation verbessern, ein Drittel würde dafür einen Umzug in Kauf nehmen. Vor allem junge Erwachsene (18 – 29 Jahre) sind bereit, ihre sieben Sachen zu packen und umzuziehen.

29 Prozent der Befragten hingegen wollen lieber ihre eigenen Wände renovieren oder durch Modernisierungsmaßnahmen verschönern. Hier sind es überwiegend die Befragten ab 40 Jahren, die ihr Zuhause durch handwerkliche Leistung verbessern wollen. Unter denen, die sich verändern wollen, haben 49 Prozent der Befragten die Absicht dringend zu handeln. Vor allem jeder zweite Mann – gegenüber 45 Prozent der Frauen – will schnell das Wohnumfeld ändern.

Lockdown-Erfahrung und Lust nach Veränderung

Bei mehr als der Hälfte (53 Prozent), die ihre persönliche Wohnsituation verändern wollen, wurde der Wunsch durch die Lockdown-Erfahrungen verstärkt oder ausgelöst. Die Datenanalyse verdeutlicht vor allem eine neue Lust auf das Land: So gab es 58 Prozent mehr Anfragen auf Inserate von Einfamilienhäusern im städtischen Umland als vor Corona.

„Die Mehrheit der Deutschen möchte an ihrer derzeitigen Wohnsituation etwas verändern. So steht ein Umzug ganz oben auf der Agenda. Auch die Motivation, die eigenen vier Wände durch Renovierung oder gar Modernisierung zu verschönern, ist ausgesprochen hoch. Nachdem die Einschränkungen der Pandemie langsam wegfallen, gibt es offensichtlich den Willen und die Bereitschaft sein direktes Umfeld den oft veränderten Ansprüchen und Erwartungen ans Wohnen anzupassen“, sagt Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24. (ots)

Methodik: Vom 27. August bis 03. September 2021 wurde eine Online-Befragung unter 1.007 Personen durchgeführt. Die Befragten wurden bevölkerungsrepräsentativ nach Alter (18 bis 65 Jahren) und Geschlecht ausgewählt.

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