AutoScout24 Studie: Um Geld zu sparen – 40 Prozent der Deutschen schränken sich beim Autofahren ein

presseportal.de: Laut repräsentativer AutoScout24-Umfrage nutzen 60 Prozent ihr Auto unverändert / Andere Fahrende verzichten vor allem auf Ausflüge und Shopping-Fahrten / Auch auf dem Weg zur Arbeit bleibt das Auto häufiger stehen

Die von der Inflation getriebenen Kostensteigerungen sind bei Deutschlands Autofahrenden angekommen: 41 Prozent der Autohalterinnen und Autohalter hierzulande ändern aktuell ihr übliches Fahrverhalten bzw. die Nutzung ihres Autos, um Geld zu sparen. Vor allem Frauen und jüngere Fahrende stecken zurück, wenn es um die Nutzung ihrer Autos geht. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage von AutoScout24 und INNOFACT unter 1.001 Autohalterinnen und Autohaltern*. Demnach verzichten die Befragten in erster Linie auf Spazier- und Alltagsfahrten, aber auch auf Trips mit dem eigenen Pkw am Wochenende. Während Fahrten durch die Waschanlage oft gestrichen werden, halten jedoch die meisten Termine bei Werkstätten ein, um nötige Serviceleistungen und Reparaturen durchführen zu lassen.

AutoScout24 wollte im Rahmen seiner repräsentativen Umfrage wissen, ob Autohalterinnen und Autohalter ihr Fahrverhalten bewusst verändern, um den allseits gestiegenen Preisen entgegenzuwirken. Das Ergebnis: 41 Prozent ändern ihr Fahr- und Nutzungsverhalten tatsächlich, eine Mehrheit von 59 Prozent fährt hingegen trotz gestiegener Preise an den Zapfsäulen weiter wie bisher. Vor allem Männer sehen keinen Anlass irgendetwas zu ändern – nur 39 Prozent üben aktuell Verzicht beim Autofahren. Bei Frauen sieht es da schon anders aus: 43 Prozent geben an, beim Auto zurzeit Kosten einzusparen. Die größte Gruppe, die momentan bewusste Limitierungen in Kauf nimmt, sind mit 46 Prozent aber junge Fahrende unter 30 Jahren. Zum Vergleich: Nur 39 Prozent der Autohalterinnen und Autohalter zwischen 40 und 65 Jahren sehen derzeit einen Grund zum Verzicht.

Auf Urlaub mit dem Auto wird nicht verzichtet

Wo schränken sich die Autofahrenden also zurzeit am meisten ein? Vor allem bei Fahrten, die eher dem Vergnügen dienen. So geben 27 Prozent an, dass sie ihr Auto aktuell gar nicht oder seltener für Spazierfahrten nutzen. Aber auch bei allgemeinen Alltagsfahrten sowie Ausflugsfahrten am Wochenende wird das Auto seltener genutzt – das gibt jeweils jede/r fünfte Befragte (19 Prozent) an. 17 Prozent räumen zudem ein, nicht mehr bzw. seltener mit dem Auto zum Shoppen zu fahren. Vor allem Frauen stecken hier zurück: Jede Fünfte (20 Prozent) erledigt ihre Einkäufe häufiger ohne Auto (Männer: 14 Prozent). Wenn es um Urlaubsfahrten geht, wollen hingegen nur wenige auf ihr liebstes Transportmittel verzichten: Lediglich jede/r Zehnte (10 Prozent) lässt ihr/sein Auto stehen, um auf günstigerem Weg in den Süden zu kommen.

Pendler stecken zurück

Doch der Verzicht betrifft nicht ausschließlich Vergnügungsfahrten. Es wird aktuell auch weniger mit dem Auto zur Arbeit gependelt: 12 Prozent schränken sich hier laut AutoScout24-Umfrage aktuell ein, um bewusst Kosten zu sparen. Bei der Fahrt im eigenen Pkw zur Schule oder Kita, ist das Auto offenbar weniger ersetzbar: Nur 7 Prozent lassen ihr Fahrzeug aktuell häufiger stehen, um die Kinder von dort abzuholen.

Weniger Fahrten durch die Waschanlage

Auf was man sich im deutschen Straßenbild offenbar verstärkt einstellen muss, sind unsaubere Autos: 15 Prozent der Befragten geben an, seltener oder sogar gar nicht mehr durch die Waschanlage zu fahren. Doch reduzieren die Fahrenden hierzulande auch notwendige Werkstattbesuche? Nur zu geringen Teilen: Lediglich 4 Prozent geben an, aktuell seltener zu ihrem Mechaniker zu fahren, um den Service oder Reparaturen durchführen zu lassen. Interessant: Hier sind die Männer mit 5 Prozent in der Mehrheit, denn nur 3 Prozent der Frauen schieben notwendige Reparaturen auf.

*Quelle: www.autoscout24.de / INNOFACT; Basis: repräsentative Stichprobe von 1.001 Autohaltern zwischen 18 und 65 Jahren; Befragungszeitraum: 30. August – 1. September 2022.

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