AutoScout24 Studie: Deutsche offen für chinesische E-Autos , Marken aber eher unbekannt

markenartikel-magazin.de: Ein Elektro-Auto ‚Made in China‘ würden 40 Prozent der Deutschen kaufen, zeigt eine Umfrage von dem Online-Automarkt AutoScout24, Grünwald, und dem Marktforscher INNOFACT, Düsseldorf. Dafür befragten die beiden Unternehmen im Befragungszeitraum vom 25. bis 27. September 2023 insgesamt 1.024 Autohalter:innen zwischen 18 und 65 Jahren. Im Straßenbild sieht man chinesische E-Autos demnach noch selten, doch auf Automessen wird klar: Die chinesischen Fahrzeuge drängen auf den deutschen Markt.

Doch mit 38 Prozent sagen fast ebenso viele: Nein, chinesische Hersteller kommen für mich nicht in Frage! Für jede:n Fünfte:n bleibt die Frage nach dem möglichen Kauf eines E-Autos aus China vorerst unbeantwortet.

BYD, Nio und Geely sind hierzulande die beliebtesten chinesischen Marken

Dennoch scheinen die Zeichen gut für die chinesischen Autobauer zu stehen, um im deutschen Markt Fuß zu fassen, so AutoScout24. Doch welcher Hersteller aus der Volksrepublik hat hierbei aktuell die besten Karten? Welche chinesische Marke würden sie beim Kauf eines E-Autos in Erwägung ziehen? Über die meiste Zustimmung kann sich der Autobauer BYD freuen: Neun Prozent würden bei einem anstehenden E-Auto-Kauf ein Fahrzeug des Herstellers aus Shenzhen in der Provinz Guangdong in Erwägung ziehen. Mit Zustimmungswerten von sieben Prozent landet Nio auf dem zweiten Platz der beliebtesten chinesischen Automarken. Damit schneidet das Start-up aus Shanghai besser ab als der Hersteller Geely (5 %) und Great Wall (3 %). Alle anderen von elf in der Befragung zur Auswahl stehenden Marken würden nur von zwei Prozent oder weniger bei einem Kauf berücksichtigt werden.

An viel Bekanntheit erfreuen sich die Marken allerdings noch nicht: So sagen 21 Prozent der Befragten, dass sie zwar offen für chinesische E-Autos seien, aber von den genannten Herstellern bisher noch nichts gehört haben.

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