Comparis Studie: Schweizer wollen lieber Chatbots statt Telefon-Warteschleifen

20min.ch: Künstliche Intelligenz gewinnt auch in der Schweiz an Akzeptanz: Positive Erfahrungen machen Lust auf mehr.

Künstliche Intelligenz: Darum gehts

  • 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung weiss, was ein Chatbot ist.
  • Die Hemmschwelle, Chatbots auszuprobieren, sinkt, wie neue Zahlen von Comparis zeigen.
  • So würde die Mehrheit lieber mit einem Chatbot reden, als in der Warteschlaufe am Telefon hängen zu bleiben.

Die Menschen in der Schweiz kommen immer öfters in Kontakt mit künstlichen Intelligenzen wie ChatGPT und Gemini. So wissen nun rund 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung, was ein Chatbot ist. Vor drei Jahren waren es nur 57 Prozent. Das zeigen Befragungen des Portals Comparis.ch.

So kam die Befragung zustande

Der Marktforscher INNOFACT hat die Befragung über Chatbots und künstliche Intelligenz im März im Auftrag von Comparis durchgeführt. 1036 Personen aus allen Regionen der Schweiz machten mit.

Laut Comparis kommunizierten 63 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer mindestens einmal mit einem Chatbot. 2021 waren es 38 Prozent. Und die Hälfte der Befragten nutzte mindestens einmal ChatGPT oder Gemini.

KI-Hype senkt Hemmschwelle

«Der anhaltende Hype um künstliche Intelligenz hat viele Menschen zum ersten Kontakt mit einem Chatbot gebracht und die Hemmschwelle, einen solchen auszuprobieren, gesenkt», so Comparis-Digitalprofi Jean-Claude Frick. «Die positiven Erfahrungen machen bei Usern Lust auf mehr.» Am häufigsten kamen die Befragten bei Onlinehändlern mit Chatbots in Kontakt. An zweiter Stelle steht die Internetsuche anstelle von Google, Bing & Co. Auf dem dritten Platz folgt die Informationssuche im Web anstelle von Bewegtbild-Suchmaschinen wie Youtube oder Tiktok.

Die Akzeptanz von KIs nimmt zu

Mit der Verbreitung von Chatbots hat auch ihre Akzeptanz zugenommen. 72 Prozent der Umfrageteilnehmenden würden lieber mit einem Chatbot als mit einem Menschen kommunizieren, um auf einer Website schneller zum gesuchten Inhalt zu gelangen. 2021 waren nur knapp 56 Prozent davon angetan. Ebenfalls 72 Prozent würden sich heute lieber von einer KI bei Fragen nach dem Lieferstatus helfen lassen. Und 63 Prozent ziehen die KI für ein Feedback zum Kundenerlebnis einer Person vor.

Lieber ein Chatbot statt warten am Telefon

Die Befragten machten bisher mehrheitlich gute Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz. 62 Prozent der Befragten, die schon mit Chatbots in Kontakt kamen, sind eher oder sehr zufrieden mit den Programmen. 61 Prozent würden einen Chatbot der Telefon-Warteschleife vorziehen. Und gut 55 Prozent würden bei einer Telefontriage eine KI vorziehen, die einem anschliessend direkt mit der richtigen Person verbindet.

Gesundheit vor KI

Ein schwieriges Terrain für die KI-Kommunikation bleibt die Hilfestellung bei psychischen Problemen. Hier würden nicht einmal 15 Prozent einen Chatbot eher oder sehr gern anstelle eines Menschen kontaktieren. Auch bei physischen Problemen erreicht künstliche Intelligenz nur knapp 21 Prozent Zustimmungsrate. Für medizinische Erstabklärungen – etwa wenn man Schmerzen hat und nicht weiss, ob man zum Arzt gehen soll – würden nur knapp 26 Prozent die KI einer Person vorziehen.

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Verivox Studie: Nur jedes fünfte Konto kostenfrei: Lohnt sich der Wechsel?

merkur.de: Nicht einmal jeder fünfte volljährige Bankkunde (18 Prozent) führt in Deutschland ein kostenfreies Girokonto. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Die Mehrzahl der Bevölkerung (82 Prozent) muss bezahlen – zum Teil sogar mehr als 200 Euro pro Jahr (4 Prozent). Bei rund der Hälfte (49 Prozent) der zahlenden Kundschaft sind die Gebühren in den vergangenen zwei Jahren auch noch angestiegen.

Wie viel Gebühren ein Konto kostet, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Während rund jeder Dritte (29 Prozent) weniger als 50 Euro pro Jahr zahlt, bewegen sich die Kontogebühren bei knapp 27 Prozent der Befragten zwischen 50 und 99 Euro. 14 Prozent müssen sogar zwischen 100 und 200 Euro berappen.

Der Umfrage zufolge sind kostenfreie Girokonten besonders häufig bei Direktbanken (41 Prozent) oder Privatbanken mit Filialgeschäft (30 Prozent) zu finden. Bei Sparkassen (7 Prozent) und genossenschaftlich organisierten Banken (9 Prozent) sind kostenfreie Girokonten eher die Seltenheit. Das hängt laut Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier insbesondere mit den hohen Kosten zusammen, die diese Kreditinstitute haben, um ein flächendeckendes Filialnetz zu betreiben.

Wie viel Gebühren ein Konto kostet, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Während rund jeder Dritte (29 Prozent) weniger als 50 Euro pro Jahr zahlt, bewegen sich die Kontogebühren bei knapp 27 Prozent der Befragten zwischen 50 und 99 Euro. 14 Prozent müssen sogar zwischen 100 und 200 Euro berappen.

Der Umfrage zufolge sind kostenfreie Girokonten besonders häufig bei Direktbanken (41 Prozent) oder Privatbanken mit Filialgeschäft (30 Prozent) zu finden. Bei Sparkassen (7 Prozent) und genossenschaftlich organisierten Banken (9 Prozent) sind kostenfreie Girokonten eher die Seltenheit. Das hängt laut Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier insbesondere mit den hohen Kosten zusammen, die diese Kreditinstitute haben, um ein flächendeckendes Filialnetz zu betreiben.

Im Rahmen der Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut INNOFACT im März insgesamt 1025 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren befragt. Bei den Gebühren sollten Bankkundinnen und Bankkunden sämtliche Kosten aufführen, die ihnen im Zusammenhang mit dem Girokonto entstehen – also etwa Kontoführungsgebühren sowie Gebühren für Zahlungskarten, Lastschriften, Bargeldabhebungen oder Überweisungen.

Parship Studie: Frauen wollen keine Kiffer daten

mopo.de: Seit einigen Tagen ist der Konsum von Cannabis für Erwachsene legal. Beim ersten Date also Joint anzünden statt Wein einschenken? Keine gute Idee. Das zeigt eine Studie, die die Online-Partnervermittlung Parship (Sitz in Hamburg) gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG durchgeführt hat. Die Ergebnisse: ernüchternd.

Über die Hälfte der befragten Singles (52 Prozent) hätte „kein Interesse an einem weiteren Kennenlernen“ mit einem Partner oder einer Partnerin, die Cannabis konsumiert. Dabei gibt es beachtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Generationen: 57 Prozent der befragten Frauen und 48 Prozent der befragten Männer stehen nicht auf Kiffer, bei den 18- bis 29-Jährigen beider Geschlechter sind es 62 Prozent. Etwas lockerer sind die 60- bis 69-Jährigen: Nur 48 % der befragten Singles in dieser Altersgruppe würden ein Date mit einem regelmäßigen Cannabis-Konsumenten ablehnen.

Unsexy: Vor allem junge Frauen stehen nicht auf Kiffer

Also doch lieber zum Weinglas oder in den Bierkasten greifen? Nicht unbedingt. 84 Prozent aller Befragten gaben an, Date-Aktivitäten vorzuziehen, bei denen Alkohol kaum eine Rolle spielt – zum Beispiel Brunchen, Fahrradtouren und Minigolf. Schließlich möchte man sein Date ja „authentisch und ohne den Einfluss von verhaltensverändernden Substanzen“ kennenlernen. 30 Prozent der befragten Frauen ziehen es sogar vor, wenn ihr potenzieller Partner gar keinen Alkohol trinken würde. Bei den Männern sind es 23 Prozent.

Mann und Frau, alt und jung sind sich in einer Frage aber einig: Der Konsum von Partydrogen wie Ecstasy, LSD oder Kokain ist ein No-Go. Nur vier Prozent aller Befragten würden ihrem Date zuliebe eine der genannten Substanzen ausprobieren.

Die gute Nachricht für all jene, die bei einer ersten romantischen Verabredung nicht ganz nüchtern sein möchten: Ein, zwei Gläser Wein oder Bier bei einem abendlichen Date sind völlig in Ordnung – meinen zumindest 82 Prozent aller Befragten. Na, dann Prost!

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Verivox Studie: Drei Viertel der Mobilfunknutzer erleben Funklöcher

handelsblatt.com: Drei von vier Mobilfunkanwendern in Deutschland erleben Funklöcher, wenn sie unterwegs mit dem Smartphone surfen oder telefonieren. 18 Prozent der Handynutzerinnen und -nutzer landen sogar regelmäßig in einem Funkloch. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens INNOFACT AG im Auftrag des Vergleichsportals Verivox in Heidelberg hervor.

Für die Studie wurde keine Analyse mit Messfahrzeugen oder einer anderen technischen Ausstattung vorgenommen, sondern die Bevölkerung nach ihren eigenen Erfahrungen befragt. An der Online-Umfrage haben im März 2024 insgesamt 1010 Personen teilgenommen. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit.

Die Antworten auf die Frage, ob Netzprobleme ein regelmäßiges Ärgernis sind, hängt stark vom Alter der Befragten ab. Am stärksten betroffen fühlen sich junge Menschen. 94 Prozent der Befragten unter 30 Jahren berichten von Netzproblemen unterwegs, 25 Prozent davon monieren regelmäßige Ausfälle. 41 Prozent der jüngsten Befragten und immerhin 23 Prozent der Über-70-Jährigen geben an, gelegentlich im Funkloch zu stecken. Insgesamt sagen 74 Prozent der Deutschen, dass sie bei der mobilen Netznutzung Ausfälle oder Abbrüche erleben. Nur 22 Prozent der Befragten haben nach eigener Erinnerung noch nie in einem Funkloch gesteckt.

Familien mit Kindern oft von Netzproblemen betroffen

In der Umfrage berichteten nicht nur junge Erwachsene, sondern auch Familien mit Kindern überdurchschnittlich oft von Netzproblemen (84 Prozent). In kinderlosen Haushalten sinkt dieser Wert auf 71 Prozent. Mehr als ein Viertel der Familien mit Kindern (26 Prozent) hat regelmäßig mit Netzausfällen oder -abbrüchen zu kämpfen – deutlich seltener ist dies bei Befragten ohne Kinder im Haushalt der Fall (15 Prozent).

„Wer Kinder hat, ist oft ebenso häufig unterwegs wie Berufstätige”, sagte Verivox-Telekommunikationsexperte Jörg Schamberg. „Spätestens mit Beginn der Pubertät besitzt fast jedes Kind ein Smartphone. Junge Menschen gehen selbstverständlich davon aus, „always on“ sein zu können – doch die Netzversorgung gibt dies auch im Jahr 2024 nicht her.”

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Continental Studie: Deutsche Landwirte digitale Vorreiter oder Nachzügler?

agrarheute.com: Die Digitalisierung der Landwirtschaft gilt bei vielen als Problemlöser schlechthin. Der Automobilzulieferer Continental forscht seit einigen Jahren an Ideen für autonome Landtechnik und gab eine Studie zur Digitalisierung mit dem Titel „Landwirtschaft im Wandel“ in Auftrag. Wir stellen ausgewählte Ergebnisse vor.

Weltweite Studie: Landwirte nach Digitalisierung befragt

Das Marktforschungsinstitut INNOFACT befragte im Herbst 2023 insgesamt 503 Landwirte aus Brasilien, Deutschland, Frankreich, Japan und den USA. Die Teilnehmer wurden zu ihren aktuellen Herausforderungen und Erwartungen an die Entwicklung ihrer Branche befragt.

Dabei wurden nur landwirtschaftliche Betriebe mit mehr als 30 ha berücksichtigt. In welcher Produktionsrichtung die Betriebe tätig waren, darüber macht die Innofact keine Angaben.

Landwirte wirtschaften digital

79 Prozent aller befragten Landwirte in den unterschiedlichen Ländern nutzt demnach bereits digitale Lösungen. Was genau unter digitale Lösungen verstanden wird, führten die Forscher nicht weiter aus.

71 Prozent der Landwirte sagten, dass die Digitalisierung in der täglichen Arbeit eine „eher relevante Rolle“ spiele.

Digitalisierung der Landwirtschaft hängt an Betriebsfläche?

Auf Höfen mit weniger als 50 ha Betriebsfläche geben rund 20 Prozent der Landwirte an, keine digitalen Technologien einzusetzen. Bei Betrieben zwischen 100 und 200 ha sind es zwölf Prozent, in Betrieben mit über 200 Hektar zehn Prozent, die keine digitale Technik nutzen.

Je kleiner ein landwirtschaftlicher Betrieb ist, desto weniger digitalisiert sei er, kommen die Experten von INNOFACT zum Schluss.

Deutsche Landwirte Vorreiter in Sachen Digitalisierung

In Deutschland spielt die Digitalisierung bei 78 Prozent der Befragten in der Studie eine „eher relevante Rolle“. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im internationalen Durchschnitt.

Landwirte aus Deutschland sind im internationalen Vergleich am zufriedensten mit dem Ausmaß, in dem auf ihren Höfen „digitale Technologien“ eingesetzt werden. Rund zwei Drittel (67 Prozent) geben an, dass genau die richtige Anzahl eingesetzt wird (Internationaler Durchschnitt: 54 Prozent).

Viele Drohnen in der Landwirtschaft?

Deutsche Landwirte seien im Bereich der verwendeten Technologien nach Aussage der Studie führend. Mehr als die Hälfte nutze Apps und GPS-gesteuerte Landmaschinen (jeweils 52 Prozent).

Vor allem der Einsatz von Drohnen sei mit 37 Prozent in Deutschland überdurchschnittlich verbreitet. Für welchen Zweck die Drohnen im Einsatz sein sollen, wird nicht angegeben.

Landwirte in Deutschland mit Grad der Digitalisierung nicht zufrieden

Nur rund 45 Prozent der befragten Landwirte gibt an, dass ihr Hof mit Blick auf die aktuelle technologische Ausstattung ausreichend auf die bevorstehende Transformation vorbereitet ist. In Deutschland liegt der Wert mit 49 Prozent leicht darüber. Mehr als ein Viertel ist mit dem Digitalisierungsgrad des eigenen Betriebs unzufrieden (28 Prozent).

Ebenso erwartet mehr als ein Viertel, dass auf ihrem Betrieb in den nächsten fünf bis zehn Jahren künstliche Intelligenz (26 Prozent) und Robotik-Lösungen (28 Prozent) dazukommen werden.

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