#Noch 20 Tage bis zur p&a Insights23

horizont.net: Jetzt anmelden und mit dabei sein, wenn Hans Mumme, Client Director von INNOFACT, und Frank Hofmann, Consumer Insight Manager von Savencia Fromage & Dairy, darüber berichten, wie man Transformation managen kann. Es geht darum, werbliche Kommunikation erfolgreich zwischen Purpose und Zeitgeist zu balancieren. Wem Savencia auf den ersten Blick nichts sagt, der kennt vielleicht die Käsemarken Milkana, Fol Epi, Bresso, Geramont, Saint Albray.

(Zur Meldung)

AutoScout24 Studie: SUV-Boom – Autofahrer*innen fordern mehr Platz beim Parken

presseportal.de: Vor allem durch die Beliebtheit großer Sport Utility Vehicles (SUVs) und Geländewagen wird es eng in deutschen Parkbuchten. Aus Sicht der Autofahrer*innen in Deutschland sollten die Parkplätze hierzulande deshalb vergrößert und es sollten auch neue Parkplätze im öffentlichen Raum gebaut werden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage* von AutoScout24 und INNOFACT unter 1.075 Autohalter*innen in Deutschland. Demnach sind rund 70 Prozent der Fahrer*innen sowohl für die Vergrößerung der Parkbuchten als auch für die Errichtung neuer Parkflächen. Nur 30 Prozent sprechen sich gegen die Maßnahmen aus, um das Parkplatzproblem zu lösen. Vor allem Frauen und jüngere Fahrer*innen votieren für den Aus- und Umbau.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden im ersten Halbjahr 2023 rund 13 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen als im ersten Halbjahr 2022. Die Zahlen verdeutlichen: Es wird nicht nur immer voller auf deutschen Straßen, es wird auch immer schwieriger, einen Parkplatz zu finden. Hinzu kommt, dass die Parkplätze nur in den seltensten Fällen auf die Ausmaße von großen SUVs ausgerichtet sind. Dabei sind diese laut KBA die beliebteste Fahrzeugkategorie der Fahrer*innen: Mit einem Anteil von 29,5 Prozent an den Gesamtzulassungen führen SUVs im ersten Halbjahr 2023 erneut die Zulassungsstatistik an. Sollten vor diesem Hintergrund mehr Parkplätze im öffentlichen Raum gebaut werden? Ja, sagen 71 Prozent der deutschen Autohalter*innen, nur 29 Prozent sind dagegen. Um dem größeren Platzbedürfnis der SUVs Rechnung zu tragen, sind fast ebenso viele für eine Vergrößerung der jeweiligen Parkplätze: 70 Prozent sprechen sich dafür aus, 31 Prozent sind dagegen (über 100 Prozent aufgrund von Rundungen).

Vor allem Frauen und Jüngere für mehr Parkgelegenheiten

Laut AutoScout24-Umfrage scheinen Fahrerinnen etwas stärker unter der aktuellen Parksituation zu leiden. So wollen 72 Prozent der Frauen zusätzliche Parkplätze, bei den Männern sind es nur 69 Prozent. Auch mit dem Ausmaß bestehender Plätze sind die Fahrerinnen unzufriedener. Entsprechend fordern auch hier 72 Prozent eine Vergrößerung, aber nur 67 Prozent der Männer. Beim Blick auf die Altersklassen zeigt sich, dass sich vor allem junge Fahrende unter 30 Jahren ein erweitertes Parkplatzangebot wünschen: 81 Prozent sind für entsprechende Neubauten, aber nur 67 Prozent der Befragten ab 50 Jahren sprechen sich dafür aus. Eine Vergrößerung existierender Parkgelegenheiten wünschen sich hingegen nur 71 Prozent der unter 30-Jährigen (68 Prozent der Fahrenden ab 50 sind dafür) – vielleicht liegt es daran, dass jüngere Fahrer*innen kleinere Autos und somit ein geringeres Problem mit zu engen Parkbuchten haben.

*Quelle: www.autoscout24.de / INNOFACT; Basis: repräsentative Stichprobe von insgesamt 1.075 Autohaltern und Autohalterinnen zwischen 18 und 65 Jahren; Befragungszeitraum: 18. bis 20. Juli 2023.

(Zur Meldung)

BGL Studie „Grün in die Stadt“: Menschen in Deutschland besorgt wegen Extremwetter. Jede*r Zweite wünscht sich mehr Stadtgrün zur Abmilderung von Klimafolgen

finanznachrichten.de: Der schnelle Wechsel der extremen Wetterlagen und ihre Auswirkungen bereiten den Deutschen Sorge, wie eine repräsentative Umfrage der Initiative „Grün in die Stadt“ zeigt. Neun von zehn Personen befürchten Auswirkungen von Extremwetterereignissen auf das eigene Leben und wünschen sich mehr Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Form von zusätzlicher Begrünung am Wohnort. Das ist ein eindeutiger Appell an die Politik auf Landes- sowie Bundesebene.

Mit lebendigem Grün in die Abmilderung von Extremwetter investieren – das wünscht sich ein Drittel der Befragten von Städten und Gemeinden. In Großstädten werden die bisherigen Investitionen in Parks, Grünanlagen, Alleen oder Dach- und Fassadenbegrünung eher als unzureichend empfunden (38 Prozent) als auf dem Dorf (30 Prozent). Doch die Aufforderung in Richtung Politik geht noch weiter: Knapp 60 Prozent der Bevölkerung sind davon überzeugt, dass sowohl Landes- als auch Bundespolitik mehr für die Abmilderung von Extremwetterereignissen tun könnte. In allen Altersgruppen glauben maximal rund 16 Prozent der Befragten, dass die Vorsorge der Politik in Bezug auf Wetterereignisse ausreichend ist.

Deutlicher Appell an die Politik: Mehr Parks und Grünanlagen in Städten und Kommunen – jetzt!

„Es gibt viele, milliardenschwere Förderprogramme, die Städte und Kommunen bei der Klimaanpassung mithilfe grün-blauer Infrastruktur unterstützen“, erläutert Jan Paul, Sprecher der Initiative „Grün in die Stadt“ und Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. „Der Bund hat zuletzt mit dem Programm Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel weitere 200 Millionen Euro dafür freigegeben. Jetzt müssen die Verantwortlichen in den Rathäusern und Grünflächenämtern tätig werden, um die Wohnorte an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen und sie für künftige Generationen lebenswert zu gestalten – mit Grün. Je länger sie abwarten, desto teurer werden diese Investitionen künftig.“

Auch Menschen mit eigenem Garten wünschen sich mehr Grünflächen

Unabhängig vom Wohnort wird das Sommerwetter auf dem Land mittlerweile als ähnlich unangenehm empfunden wie in der Stadt. Städtisches Grün mildert die Folgen von extremen Wetterereignissen wie Hitze, Starkregen, Überschwemmungen oder schlechter Luftqualität. Folgerichtig wünscht sich knapp die Hälfte der Bevölkerung in Städten mehr Parks und Grünflächen. Das gilt auch für 41 Prozent der Menschen mit eigenem Garten. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Art der gewünschten Begrünung: Während in Großstädten neben Parks und Grünflächen häufiger Dach- und Fassadenbegrünung ersehnt werden, sind es in Dörfern eher naturnahe Wiesen.

Bundesweite Unzufriedenheit mit Pflegezustand der Grünflächen

Einerseits sind sich immer mehr Menschen der Vorteile von lebendigem Grün bewusst und wünschen sich mehr urbane Begrünung. Andererseits herrscht große Unzufriedenheit mit den bestehenden Grünflächen an ihren Wohnorten. Der größte Kritikpunkt: Ein Drittel der Befragten bemängelt den Pflegezustand und die Instandhaltung der Grünflächen. In Großstädten ist diese Unzufriedenheit im Vergleich am größten:

  • In Berlin ist über die Hälfte der Bevölkerung mit der Pflege der Grünflächen unzufrieden, in Hamburg sind es rund 45 Prozent.
  • Besser schneiden die Bundesländer Bayern und Sachsen-Anhalt ab. Hier bemängelt knapp ein Drittel den Pflegezustand der Grünanlagen.
  • Die Anzahl der Grünflächen sorgt bei jeder dritten Person in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern für Unzufriedenheit. Geht es um das Engagement der Politik, dann sind zwei Drittel der Bevölkerung in Hamburg (rund 66 Prozent) und deutlich über die Hälfte der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen (rund 61 Prozent), Bayern und Berlin (jeweils rund 60 Prozent) der Meinung: Die Politik könnte mehr für die Abmilderung von Hitze und Extremwetterereignissen in Form von grün-blauer Infrastruktur tun. Im Saarland und in Mecklenburg-Vorpommern sind dieser Meinung knapp die Hälfte der Befragten (44 bzw. 47 Prozent).

Über die Umfrage

Im Auftrag der Initiative „Grün in die Stadt“ des Bundesverbandes Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau e. V. (BGL) hat das Marktforschungsinstitut INNOFACT AG Research and Consulting eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt: Dafür befragte man 3.000 Menschen in Deutschland zur Wahrnehmung des Mehrwerts von Stadtgrün bei Hitze und Extremwetterereignissen sowie der Einschätzung des politischen Engagements zu diesem Thema. Im Rahmen der Untersuchung wurden bundesweit Menschen zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Diese wurden regional nach Bundesland und Größe des Wohnortes (Einwohnerzahl unter 25.000 bis über 250.000 Einwohnenden) geclustert.

(Zur Meldung)

© Copyright 2026 INNOFACT AG - Das MarktVORSPRUNGSinstitut