Usercentrics Studie: Virusschutz schlägt Datenschutz

faz.net: Der Datenschutz steht dem Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus immer wieder im Weg. Dabei zeigt eine neue Umfrage: Die Deutschen sind zu Einschnitten bereit. Selbst eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung findet eine Mehrheit.

Die Mehrheit der Deutschen ist bereit, für die Bekämpfung der Corona-Krise eine Aufweichung des Datenschutzes und eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung hinzunehmen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Marktforschungsunternehmen INNOFACT im Auftrag des Datenschutz-Start-ups Usercentrics durchgeführt hat und der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Doch im Behördenalltag zeigt sich, dass der Schutz der Daten manch einen Schritt gegen die Corona-Pandemie ausbremst.

In Hessen etwa hatte das Gesundheitsamt Wiesbaden die Idee, mit einem Bus mobil Verdachtsfälle auf Corona zu testen. Doch die Kassenärztliche Vereinigung hatte Bedenken. „Wir haben zehn Testcenter, da ist das Thema Datenschutz so geregelt, wie es sein muss“ erklärt ein Sprecher. Man könne nicht frei irgendwelche Dinge „aus dem Boden stampfen“, da hätte man Bedenken. In den Bereitschaftsdienstzentralen gebe es bessere „räumliche Begebenheiten, einen Rückzugsraum, etablierte Prozesse“. Im Bus wäre das vermutlich „schwieriger“ und ungewollt transparenter. Auch wenn man Zelte für Corona-Tests aufstellte, gebe es Probleme, da ja Gesundheitsdaten digital verarbeitet würden.

Nicht wie in China

Als vergangene Woche das Robert-Koch-Institut die Idee vorschlug, per Handydaten Infizierten nachzuspüren, äußerten Fachleute Zweifel an der Effektivität einer solchen Überwachung. Die Maßnahme müsste jedoch wirksam sein, damit sie sich datenschutzrechtlich überhaupt rechtfertigen lasse, warnte der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD). Er könne das Konzept nicht abschließend bewerten, da er es nur aus den Medien kenne – aber ein staatlich erzwungener Zugriff auf Daten wie er in China praktiziert werde, sei „mehr als problematisch“. Wenn nur auf Funkzellendaten zugegriffen werde, sei die Ortsbestimmung unpräzise und brächte insofern keinen Mehrwert bei der Eindämmung. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung mahnte Verhältnismäßigkeit an.

Richtig ist: Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und im Rahmen des Datenschutzrechts besonders geschützt. Die Hürden liegen entsprechend höher, und umso zurückhaltender verhalten sich die Entscheider. Doch einmal mehr scheint der Datenschutz strengere Maßstäbe vorzugeben, als viele Menschen sich wünschen. Der Untersuchung von Usercentrics zu Folge sprechen sich fast 70 Prozent der Befragten dafür aus, die Vorratsdatenspeicherung von Flug- und Reisedaten auszuweiten, um das Virus einzudämmen und im Verdachtsfall benachrichtigt werden zu können. In Deutschland aus Krisenregionen wie Italien oder China ankommende, müssen aktuell auf Aussteigekarten Angaben zum Aufenthalt machen, damit sie ausfindig gemacht werden können, wenn sich nachträglich herausstellt, dass ein Mitreisender infiziert war.

Daten gegen Corona

Insgesamt geben knapp zwei Drittel der Menschen an, auf den Schutz ihrer persönlichen Daten verzichten zu wollen, wenn sie sich dadurch selbst schützen oder das Leben anderer retten können. Für die Umfrage wurden seit Anfang März 1020 Leute zwischen 18 und 69 Jahren befragt, die nach Angaben von INNOFACT repräsentativ für die Bevölkerung sind. (Die Daten können hier abgerufen werden.)

Sieben von zehn würden für den Kampf gegen die Ausbreitung des Virus ihre „Gesundheitsdaten wie Körpertemperatur, Bewegungsprofil oder soziale Kontaktpunkte öffentlichen Institutionen wie z.B. dem Robert-Koch-Institut bereitstellen“. Zwei Drittel wären bereit, sich mit ihrem Namen in eine öffentliche Datenbank einzutragen, wenn sie an dem Virus erkrankt sind. Und immerhin zwei von fünf Bundesbürgern würden Daten aus ihren Konten in den Sozialen Medien, beispielsweise auf Facebook und Instagram, freigeben, damit ihre Kontakte im Verdachtsfall nachvollzogen und benachrichtigt werden können.

Die Politik solle die Ergebnisse der Umfrage als Rückendeckung verstehen, meint Usercentrics-Gründer Mischa Rürup und solle „zügig digitale Maßnahmen einleiten, um einen datengetriebenen Ansatz im Kampf gegen Corona zu entwickeln“. Die Politik, so scheint es, tut sich mit digitalen Neuerungen jedoch schwer. Das zeigt eine Panne in Bayern. Am Donnerstag berichtete das Fachmagazin „C‘t“, dass man an einer Onlinebesprechung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) zu Corona habe teilnehmen können – dafür musste man nur den Namen des virtuellen Konferenzraums angeben. Ein Passwort verlangte das Ministerium zunächst nicht.

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Usercentrics Studie: Virenschutz schlägt Datenschutz

faz.net: Der Datenschutz steht dem Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus immer wieder im Weg. Dabei zeigt eine neue Umfrage: Die Deutschen sind zu Einschnitten bereit. Selbst eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung findet eine Mehrheit.

Die Mehrheit der Deutschen ist bereit, für die Bekämpfung der Corona-Krise eine Aufweichung des Datenschutzes und eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung hinzunehmen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Marktforschungsunternehmen INNOFACT im Auftrag des Datenschutz-Start-ups Usercentrics durchgeführt hat und der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Doch im Behördenalltag zeigt sich, dass der Schutz der Daten manch einen Schritt gegen die Corona-Pandemie ausbremst.

In Hessen etwa hatte das Gesundheitsamt Wiesbaden die Idee, mit einem Bus mobil Verdachtsfälle auf Corona zu testen. Doch die Kassenärztliche Vereinigung hatte Bedenken. „Wir haben zehn Testcenter, da ist das Thema Datenschutz so geregelt, wie es sein muss“ erklärt ein Sprecher. Man könne nicht frei irgendwelche Dinge „aus dem Boden stampfen“, da hätte man Bedenken. In den Bereitschaftsdienstzentralen gebe es bessere „räumliche Begebenheiten, einen Rückzugsraum, etablierte Prozesse“. Im Bus wäre das vermutlich „schwieriger“ und ungewollt transparenter. Auch wenn man Zelte für Corona-Tests aufstellte, gebe es Probleme, da ja Gesundheitsdaten digital verarbeitet würden.

Nicht wie in China

Als vergangene Woche das Robert-Koch-Institut die Idee vorschlug, per Handydaten Infizierten nachzuspüren, äußerten Fachleute Zweifel an der Effektivität einer solchen Überwachung. Die Maßnahme müsste jedoch wirksam sein, damit sie sich datenschutzrechtlich überhaupt rechtfertigen lasse, warnte der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD). Er könne das Konzept nicht abschließend bewerten, da er es nur aus den Medien kenne – aber ein staatlich erzwungener Zugriff auf Daten wie er in China praktiziert werde, sei „mehr als problematisch“. Wenn nur auf Funkzellendaten zugegriffen werde, sei die Ortsbestimmung unpräzise und brächte insofern keinen Mehrwert bei der Eindämmung. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung mahnte Verhältnismäßigkeit an.

Richtig ist: Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und im Rahmen des Datenschutzrechts besonders geschützt. Die Hürden liegen entsprechend höher, und umso zurückhaltender verhalten sich die Entscheider. Doch einmal mehr scheint der Datenschutz strengere Maßstäbe vorzugeben, als viele Menschen sich wünschen. Der Untersuchung von Usercentrics zu Folge sprechen sich fast 70 Prozent der Befragten dafür aus, die Vorratsdatenspeicherung von Flug- und Reisedaten auszuweiten, um das Virus einzudämmen und im Verdachtsfall benachrichtigt werden zu können. In Deutschland aus Krisenregionen wie Italien oder China ankommende, müssen aktuell auf Aussteigekarten Angaben zum Aufenthalt machen, damit sie ausfindig gemacht werden können, wenn sich nachträglich herausstellt, dass ein Mitreisender infiziert war.

Daten gegen Corona

Insgesamt geben knapp zwei Drittel der Menschen an, auf den Schutz ihrer persönlichen Daten verzichten zu wollen, wenn sie sich dadurch selbst schützen oder das Leben anderer retten können. Für die Umfrage wurden seit Anfang März 1020 Leute zwischen 18 und 69 Jahren befragt, die nach Angaben von INNOFACT repräsentativ für die Bevölkerung sind. (Die Daten können hier abgerufen werden.)

Sieben von zehn würden für den Kampf gegen die Ausbreitung des Virus ihre „Gesundheitsdaten wie Körpertemperatur, Bewegungsprofil oder soziale Kontaktpunkte öffentlichen Institutionen wie z.B. dem Robert-Koch-Institut bereitstellen“. Zwei Drittel wären bereit, sich mit ihrem Namen in eine öffentliche Datenbank einzutragen, wenn sie an dem Virus erkrankt sind. Und immerhin zwei von fünf Bundesbürgern würden Daten aus ihren Konten in den Sozialen Medien, beispielsweise auf Facebook und Instagram, freigeben, damit ihre Kontakte im Verdachtsfall nachvollzogen und benachrichtigt werden können.

Die Politik solle die Ergebnisse der Umfrage als Rückendeckung verstehen, meint Usercentrics-Gründer Mischa Rürup und solle „zügig digitale Maßnahmen einleiten, um einen datengetriebenen Ansatz im Kampf gegen Corona zu entwickeln“. Die Politik, so scheint es, tut sich mit digitalen Neuerungen jedoch schwer. Das zeigt eine Panne in Bayern. Am Donnerstag berichtete das Fachmagazin „C‘t“, dass man an einer Onlinebesprechung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) zu Corona habe teilnehmen können – dafür musste man nur den Namen des virtuellen Konferenzraums angeben. Ein Passwort verlangte das Ministerium zunächst nicht.

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energate Studie: Moderne Speicherlösungen

Umfrage zu Stromspeichern: Positives Image, aber Unsicherheit bei Wirtschaftlichkeit.

Im Zuge des Zubaus der Fotovoltaik nimmt auch das Interesse an Stromspeichern in privaten Haushalten zu. Vor allem bei jüngeren Bewohnern stößt das Thema auf offene Ohren, wie eine repräsentative Umfrage von INNOFACT im Auftrag von ener|gate belegt.

Immer mehr Menschen interessieren sich für Stromspeicher in Privathaushalten. Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitutes INNOFACT im Auftrag von energate hat sich fast ein Drittel der Deutschen bereits mit diesem Thema beschäftigt. Das Interesse an Speichern dürfte auch mit der zunehmenden Verbreitung von Fotovoltaikanlagen zusammenhängen.

emw-Trends Fachartikel lesen

INNOFACT-Studie kostenfrei downloaden  

energate Studie: Umfrage zu Stromspeicher – Positives Image aber Unsicherheit bei der Wirtschaftlichkeit

Im Zuge des Zubaus der Fotovoltaik nimmt auch das Interesse an Stromspeichern in privaten Haushalten zu. Vor allem bei jüngeren Bewohnern stößt das Thema auf offene Ohren, wie eine repräsentative Umfrage von INNOFACT im Auftrag von ener|gate belegt.

Immer mehr Menschen interessieren sich für Stromspeicher in Privathaushalten. Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitutes INNOFACT im Auftrag von energate hat sich fast ein Drittel der Deutschen bereits mit diesem Thema beschäftigt. Das Interesse an Speichern dürfte auch mit der zunehmenden Verbreitung von Fotovoltaikanlagen zusammenhängen.

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INNOFACT energate-Studie kostenfrei downloaden

Jung von Matt/Nerd Studie: Was der erste Atlas der deutschen Nerd-Kultur über die Szene verrät

horizont.net: Erst im Januar gegründet, will Jung von Matt/Nerd jetzt mit einer Grundlagenstudie zur Nerdkultur in Deutschland Agenda-Setting betreiben. Die von INNOFACT erhobene repräsentative Studie liefert umfangreiche Einblicke in eine Lebenswelt, die vielen Menschen erst über die Sitcom „The Big Bang Theory“ bekannt wurde. Und die wichtigste Botschaft für Markenartikler: In den Fankreisen der Nerds sind sie mit ihren Botschaften willkommen.

Die Frage im Titel der Studie „Wie nerdig ist Deutschland?“ ist vermeintlich simpel und trotzdem grundlegend. Simpel, weil 370.000 Besucher auf der Gamescom, ausverkaufte Sportarenen während E-Sport-Wettbewerben und zahlreiche Conventions für Comic-, Fantasy- und Science-Fiction-Fans zeigen, dass Nerds schon lange keine kleine Nischengruppe mehr sind.

Doch gleichzeitig ist sie auch grundlegend: Denn niemand weiß derzeit wirklich genau, wie viele Menschen sich für einen der zahllosen Aspekte der Nerd-Kultur interessieren. Das will Toan Nguyen, Gründer und Geschäftsführer von Jung von Matt/Nerd, mit seiner Studie ändern: „Diese repräsentativen Daten für 14- bis 49-Jährige bilden die Grundlage für die weitere Erforschung von Nerd-Kultur und sind gleichzeitig Kompass und Leuchtturm in einer neu entstehenden Pop- und Leitkultur, die lange als stigmatisiert galt.“

Gaming leigt als Thema bei Nerds ganz weit vorne

© HORIZONT/JvM/NerdGaming liegt als Thema bei Nerds ganz weit vorne

Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor und können HIER als PDF heruntergeladen werden. Die Zahlen liefern Antworten auf viele Grundsatzfragen, die bis jetzt noch unbeantwortet waren.

Die Relevanz der Nerds: Die grundlegende Funktion der Studie sollte sein, überhaupt erst einmal die Größe der Zielgruppe zu bestimmen, sagt Nguyen: „Es war natürlich die eigene Neugier, das Marktpotenzial auch einmal quantitativ vor Augen zu haben. Aber gleichzeitig sind die Daten auch wichtig, um für Kunden mögliche Kommunikationsstrategien validieren zu können.“ Und die Zahlen liefern eine durchaus relevante Zielgruppengröße: 45 Prozent der befragten 14- bis 49-Jährigen interessieren sich für mindestens ein Nerd-Thema und 23 Prozent von ihnen würden sich spontan selbst als Nerd bezeichnen.

Marken sind für Nerds kein Problem

© HORIZONT/JvM/Nerd Marken sind für Nerds kein Problem

Gleichzeitig müssen sich aber interessierte Marken auch vor Augen führen, dass eine Investition in die Nerd-Kultur polarisiert: 28 Prozent der Befragten sehen den Wert als positiv besetzt, 35 Prozent werten den Begriff Nerd als negativ besetzt. Christian Thunig, Managing Partner INNOFACT, sieht trotzdem ein enormes Potenzial für Medien und Marken: „Nerd-Interessierte stehen der Medialisierung und Kommerzialisierung ihrer Themen sehr positiv gegenüber, was im starken Kontrast zu zum Beispiel Fußball steht. Dort herrscht aktuell eine zunehmend große Reaktanz gegenüber Kommerzialisierung.“

Die kommerzielle Logik: Tatsächlich ist auffällig, dass die Nerd-Community die Beteiligung von Marken in ihrem Hobby grundsätzlich positiv bewertet (siehe Tabelle). Dazu kommt, dass viele der betroffenen Medienmarken – wie beispielsweise Comic-Helden – als Lizenzmarken derzeit noch spürbar billiger bewertet werden, als beispielsweise ein Sportsponsoring oder ein etabliertes Musikevent mit ähnlichen Reichweitenwerten zu veranschlagen wären.

Die unterschiedlichen Fankreise der Nerdkultur weisen deutliche Unterschiede auf

© HORIZONT/JvM/NerdDie unterschiedlichen Fankreise der Nerdkultur weisen deutliche Unterschiede auf

Und auch die Qualität der Zielgruppe kann sich sehen lassen. Vertreter der Nerd-Kultur seien in der Tendenz noch jung, digitalaffin, gut gebildet, hätten ein gutes Einkommen und gehörten zu dem Teil der Bevölkerung, der als mit klassischer Werbung schwer zu erreichen gilt, sagt Nguyen: „Spannender finde ich aber den qualitativen Aspekt. Nerdismus ist ja kein Kanal, sondern eine Kultur. Wir reden hier also von sehr homogenen Werte- und Interessengemeinschaften, in denen Kommunikation ohne große Streuverluste möglich ist.“

Die richtige Sprache: Dieses Gemeinschaftsgefühl spiegelt auch die Studie wider. So sagen 53 Prozent aller Manga- und Animefans, dass sie sich als Teil einer ganzheitlichen Community fühlen. Und 44 Prozent sagen, dass sie diese Zugehörigkeit als wichtigen Teil ihrer Persönlichkeit begreifen. Das bedeutet aber auch, dass die Marken die Beziehung zu den Fans ernst nehmen sollten. Eine Nerd-Kultur als Thema zu wählen, bloß weil man die Zielgruppendaten relevant finde, sei keine gute Idee, warnt Nguyen: „Es sollte wenigstens ein bisschen Interesse oder Begeisterungsfähigkeit auf der Markenseite für das Thema existieren. Sonst wird es schwer. Aber die erste Resonanz auf die Gründung zeigt: Wir Nerds sind überall – auch auf Markenseite!“

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